Das Projekt Flora beider Basel blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Dank Verschiedenen Naturschutzorganisationen, der Universität Basel sowie rund 120 engagierten Freiwilligen konnten in den Kantonen Basel-Stadt und Baselland über 30’000 Fundmeldungen zur regionalen Pflanzenwelt erfasst werden, darunter sind knapp 3’000 von bedrohten Arten eingegangen. Zu diesen gehören das Deutsche Filzkraut (Filago vulgaris), sowie die stark gefährdete Echte Katzenminze (Nepeta cataria) und die Gemeine Natterzunge (Ophioglossum vulgatum). Die letztgenannten beiden Arten wurden 2024 von Freiwilligen entdeckt. Die Funde sowie Informationen zu ihrem Zustand und ihrer Gefährdung wurden den zuständigen Behörden gemeldet. Nun wird geprüft, wie die Pflege der Standorte angepasst werden kann, damit sich die Populationen weiterhin positiv entwickeln.
Das Projekt bleibt weiterhin ein wichtiger Akteur in der regionalen Biodiversitätsförderung und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Teilnahme. Freiwillige die gerne einen Beitrag zur Erforschung und Erhaltung der regionalen Flora leisten wollen, können sich bei Florabeiderbasel melden.