Fünf Monate alte Eschenbäumchen in einem Gewächshaus der WSL. Bild: Sophie Stroheker, WSL

Der Eschenprachtkäfer wird 8 bis 15 Millimeter gross. Foto: Howard Russell, Michigan State University, Bugwood.org

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Zukunft der Esche – zwei neue Projekte an der WSL

Ein Pilz und ein Käfer gefährden die Zukunft der Esche in Europa. Die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) untersucht nun laut Medienmitteilung das Zusammenwirken zwischen diesen Organismen, verschiedenen Genotypen der Esche und dem Klima. Damit hofft man, Eschen zu finden und zu fördern, die gegenüber diesen Schadorganismen tolerant sind.

"Die Esche leidet in Europa momentan durch den asiatischen Pilz Hymenoscyphus fraxineus. Die Bäume können sich gegen diesen Pilz nicht ausreichend zur Wehr setzen, viele sterben daran", schreibt die WSL.  Bis jetzt gebe es keinen wirksamen Schutz dagegen. Forschende haben jedoch beobachtet, dass manche Eschen nur sehr wenige bis gar keine Krankheitssymptome aufweisen, obwohl sie nahe an stark befallenen Eschen stehen. 

Eine weitere Bedrohung sei der Eschenprachtkäfer Agrilus planipennis. Seine Schäden werden seit Beginn der 2000er Jahre in Russland beobachtet. Er werde iin 10 bis 20 Jahren auch in Zentraleuropa erwartet.

Sind nun die in der Schweiz entdeckten, gegenüber dem Eschentriebsterben anscheinend toleranten Eschen auch tolerant gegenüber dem Käfer? Um diese Frage zu beantworten, haben die Gruppen Waldschutz Schweiz und Waldentomologie an der WSL mit der finanziellen Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) und des Schweizer Nationalfonds zwei neue Projekte gestartet.

Die Forschenden

Sind nun die in der Schweiz entdeckten, gegenüber dem Eschentriebsterben anscheinend toleranten Eschen auch tolerant gegenüber dem Käfer? Um diese Frage zu beantworten, haben die Gruppen Waldschutz Schweiz und Waldentomologie an der WSL mit der finanziellen Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) und des Schweizer Nationalfonds zwei neue Projekte gestartet.

Die Forschenden werden Labor- und Gewächshausexperimente mit verschiedenen gepfropften Eschengenotypen aus der Schweiz und Dänemark durchführen. Alle Experimente, die mit dem Eschenprachtkäfer in Zusammenhang stehen, werden laut Medienmittelung im Hochsicherheitsgewächshaus des Nationalen Pflanzenschutzlabors an der WSL stattfinden.

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