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Der Thur (im Bild im Toggenburg) wurden an verschiedenen Stellen Umwelt-DNA-Proben entnommen und analysiert, um Vorhersagen zur Biodiversität der Gewässerinsekten zu machen. Bild: Elvira Mächler/Universität Zürich

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Biodiversität von Flüssen lässt sich voraussagen

Forschende der Universität Zürich und vom Wasserforschungsinstitut Eawag haben eine Methode entwickelt, mit der sich Gebiete an Flüssen identifizieren lassen, in denen Massnahmen zum Schutz der Artenvielfalt angezeigt wären.

In Süsswasser-Ökosystemen ist die Artenvielfalt stark bedroht. Um Schutzmassnahmen gezielt einleiten zu können, ist das Monitoring der Biodiversität wichtig. Dazu haben Forschende einen neuartigen Ansatz entwickelt, bei dem Umwelt-DNA mit hydrologischen Modellen kombiniert wird. Auf diese Weise lassen sich Biodiversitätsmuster in Flussökosystemen mit grosser Genauigkeit vorhersagen lassen.

Weil DNA in Flüssen über viele Kilometer flussabwärts transportiert wird, liefert die neue Methode auch Informationen über das Artenvorkommen im stromaufwärts gelegenen Einzugsgebiet. Das ermögliche Prognosen über den Zustand der Biodiversität in einem Einzugsgebiet von Hunderten von km2, berichtet die Universität Zürich. So hätten die Wissenschaftler Biodiversitätsmuster mit einer Auflösung von 1km langen Flussabschnitten für das gesamte 740 km2 grosse Einzugsgebiet der Thur in der Nordostschweiz rekonstruiert.  

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