Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) würdigt mit dem Prix SIA innovative und interdisziplinäre Projekte der Baukultur, die zu einer nachhaltigen Gestaltung des Lebensraums Schweiz beitragen. Die Fachjury, eine 16-köpfige Studierenden-Jury sowie das Publikum bestimmten ihre jeweiligen Favoriten.
Die Fachjury entschied sich für «Forêt urbaine du quartier de l’Étang» in Vernier (GE) des Teams um Apaar-Atelier paysage et architecture, CERA, Géométres associés Ney & Nurni, Aebischer & Bovigny und SCRASA. Jurypräsident Tivadar Puskas würdigte insbesondere den Umgang mit der bestehenden Natur: Auf einer urbanen Restfläche sei deren Wert erkannt und mit sensiblen Massnahmen ein nachhaltiger Lebens- und Erholungsraum geschaffen worden, dessen Strahlkraft weit über die Parzellengrenze hinausreiche.
Die Studierenden-Jury kürte das Projekt «Gässli 5» in Grabs (SG) zum Sieger. Das Projekt wurde von Allen + Crippa, Merz Kley Partner, Lehm Ton Erde, Spektrum Bauphysik, SiBeN AG, Feuz Gebäudetechnik, Gschwend GmbH und Egga Holzbau realisiert.
Den dritten Preis vergab das Publikum. Rund 1800 Personen beteiligten sich am Online-Voting und verhalfen dem Projekt «Mobilis in Mobili» in Lugano (TI) zum Sieg.