Der «Tiny Forest» vor dem neuen Montage- und Logistikzentrum des Rheintaler Familienunternehmens Zünd Systemtechnik AG in Altstätten ist für den Tilia-Award in der Kategorie Renaturierungsprojekte nominiert. Dank des Projekts des Baumspezialisten Conrad Amber aus Dornbirn ist auf einer Fläche von rund 2000 m2 aus geretteten Bäumen ein kleiner Wald mitten im Industriequartier von Altstätten (SG) entstanden – der «Zündwald».
Der Tilia-Award ist eine Idee, die aus dem Event «Urban Utopia» in Berlin entstanden ist. Mit dem Preis wollen die Organisatoren die Schönheit und Relevanz der Arbeit mit Pflanzen sichtbar machen und ins gesellschaftliche Zentrum rücken. Er wird in fünf Disziplinen und weiteren Unterkategorien verliehen. Zugelassen sind Projekte, die Pflanzen als zentrales Element ihrer Idee und Gestaltung oder Wirkung begreifen, wie die Organisatoren mitteilen. Sie sollten in einen grösseren gesellschaftlichen oder ökologischen Kontext eingebettet sein und zeigen, wie sie zu übergeordneten Zielen beitragen.
Dieses Jahr sind laut den Veranstaltern über 100 Projekte eingereicht worden. Aus diesen hat eine vielseitig besetzte Jury die besten für den Preis in ihrer Kategorie nominiert. Der Tilia-Preis wird am 20. März 2026, also am kalendarischen Frühlingsanfang, an der Quadriga Hochschule in Berlin vergeben.