Städte heizen sich durch den Klimawandel zunehmend auf mit spürbaren Folgen wie Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmungen. Diese Entwicklungen zeigen, wie dringend urbane Räume neu geplant und gestaltet werden müssen. Als Hauptverursacher von CO₂-Emissionen tragen Städte, so eine Mitteilung des Deutschen Architekturmuseums, eine besondere Verantwortung bei der Transformation von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Viele verfolgen das Ziel, in den kommenden fünfzehn Jahren klimaneutral zu werden. Was bedeutet dieser Wandel für Stadtplanung, Architektur und das Leben in der Stadt?
Too Hot präsentiert Beispiele aus dreizehn europäischen Städten unterschiedlicher Größe und Klimazonen. Mit baulichen Projekten, strategischen Planungen und zivilgesellschaftlichen Initiativen reagieren sie auf die Klimakrise und entwickeln Lösungen für Klimaschutz und Anpassung. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt dieser Ansätze und beleuchtet die sozialen und gesellschaftspolitischen Fragen, die den Wandel begleiten. Sie läuft vom 20. Juni 2026 bis zum 7. Februar 2027. Das Museum bietet ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen und Vorträgen zur Ausstellung.
Too Hot richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachleute und ein internationales Publikum.