Zum Auftakt begrüsste Schulratspräsident Niklaus Aemmer die Diplomandinnen und Gäste im «Grünen Zentrum der Schweiz». Er lobte die Klasse als eine äusserst innovative und aktive Klasse, die «Unternehmertum» bereits während des Studiums gelebt habe.
Prominente Gastredner
Das Engagement der Klasse zeigte sich auch im Programm der Diplomfeier, das von den Diplomandinnen selber gestaltet wurde. Als Gastredner eingeladen waren der Unternehmer, Viererbob-Olympiasieger in Sapporo und Schauspieler Hans Leutenegger sowie der ehemalige Radioreporter Hans Estermann. In einem fiktiven Interview erzählte Leutenegger von seinen Karriere-Stationen. Er betonte, es sei immer auch wenig Glück dabei gewesen und er habe immer wieder Förderer gefunden. Den Diplomandinnen riet er, Folgendes nie zu vergessen: «Ohne Fleiss – kein Preis» und «Überschätze dich nicht». Mit den Worten: «Quäle deinen Körper, sonst quält er dich», forderte er alle auf, auch den Körper fit zu halten.
Klassenaktivitäten
Nach Leuteneggers Rückblick auf seine Unternehmerlaufbahn , blickte der Klassenvertreter Reto Staudenmann zurück auf die beiden Studienjahre. Er erzählte von Stärken und Schwächen seiner Klassenkameradinnen und Lehrer, berichtete von Exkursionen, von der Studienreise nach Hamburg und dem sehr erfolgreichen öga-Stand. Schliesslich dankte er den über 60 Sponsoren, ohne die vieles gar nicht erst möglich gewesen wäre. Am Schluss der Veranstaltung überreichte die Klasse der Küchenmannschaft und den Lehrern als Dankeschön ein kleines Präsent.
Diplome und Ehrungen
Ebenfalls auf die Schuljahre blickte Thomas Wullimann, Direktor GSO, vor der Verteilung der Diplome zurück. Auch er hat die Klasse als sehr engagiert wahrgenommen und wies u.a. auf die Gründung des Vereins «Grüne Techniker» hin, eine Initiative dieser Klasse. Wullimann gab aber auch zu bedenken, dass man trotz Erfolg das Ziel nicht aus den Augen verlieren dürfe und man kritisch bleiben müsse – auch selbstkritisch.Anschliessend konnten die 22 Diplome überreicht werden. Zur Prüfung angetreten waren 23 Personen (davon zwei Repetenten). Damit wurden bis heute 212 Diplome, davon zehn an Frauen, vergeben. Geehrt für den besten Gesamtdurchschnitt (5,49) wurde Christof Zulauf aus Dagmersellen. Auf dem zweiten Rang folgt David Schneiter, Schangnau, mit einem Schnitt von 5,22. Zulauf erreichte auch in den betriebswirtschaftlichen Fächern die beste Durchschnittsnote (5,7). Für die beste Diplomarbeit ausgezeichnet wurde Fabian Baud, Bern. Samuel Vils, Domat/Ems, erhielt eine Auszeichnung für die beste Perspektivzeichnung.
Techniker HF 2009-2011
Cornelius Bardea, Neerach Fabian Baud, Bern Markus Egli, Zollbrück Jürg Gerber, Steffisburg André Hofer, Bowil Dominic Imfeld, Stalden Matthias Keusch, Frick Ursina Luzi, Rüti (ZH) Claude Meury, Arlesheim Tobias Nebel, Lenzburg Jonas Planzer, Olten André Ryf, Rumisberg Katharina Schädler, Mauren (FL) Heinz Schmid, Edlibach David Schneiter, Schangnau Lukas Spälti, Reiden Reto Staudenmann, Ipsach Andreas Sutter, Zunzgen Antonio Urbano, Richterswil Samuel Vils, Domat/Ems Stefan Widmer, Nürensdorf Christof Zulauf, Dagmersellen