Am 18. September erhielten die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen im Hotel Krone in Lenzburg ihre eidgenössischen Fachausweise. QSK-Präsident Felix Rusterholz erinnerte daran, dass hinter dem Abschluss eine intensive Zeit liegt. Weniger Freizeit, fehlender Schlaf und die Doppelbelastung durch Beruf und Weiterbildung hätten nicht nur die Kandidatinnen und Kandidaten, sondern häufig auch deren privates und berufliches Umfeld gefordert. Umso mehr gebe der erfolgreiche Abschluss Anlass, gemeinsam zu feiern.
Hinter ihnen liegen Monate, in denen Weiterbildung, Beruf und Privatleben miteinander vereinbart werden mussten. QSK-Präsident Felix Rusterholz erinnerte daran, dass ein solcher Abschluss nicht ohne Entbehrungen zustande komme. Weniger Freizeit, fehlender Schlaf und die zusätzliche Belastung während der Prüfungszeit hätten dabei häufig nicht nur die Absolventinnen und Absolventen selbst gefordert, sondern auch deren Umfeld. Umso mehr gebe der erfolgreiche Abschluss Anlass zum Feiern.
Der eigentlichen Schlussfeier war ein mehrstufiges Prüfungsverfahren vorausgegangen. Nach der Abgabe der Projektarbeit am 24. April fanden Anfang Juni Präsentationen und Fachgespräche vor jeweils zwei Expertinnen und Experten statt. Am 15. Juni folgten die Anwendungsaufgaben. Mehr als 50 Expertinnen und Experten aus allen Sprachregionen waren an der Ausarbeitung und Korrektur der Aufgaben sowie an der Bewertung der verschiedenen Prüfungsteile beteiligt.
Verantwortung übernehmen
Dass der Fachausweis mehr bedeutet als zusätzliches Fachwissen, stellte Marco Meier, Mitglied des Zentralvorstands von JardinSuisse, ins Zentrum seiner Ansprache. Der Berufsalltag halte Situationen bereit, für die kein Lehrbuch eine fertige Lösung liefere: Ein Kunde erwarte eine Entscheidung, Mitarbeitende benötigten Unterstützung oder auf einer Baustelle entwickle sich etwas anders als vorgesehen. Gerade dann zeige sich Kompetenz.
Für Meier bedeutet der Fachausweis deshalb nicht in erster Linie, «mehr als andere» zu wissen. Entscheidend sei vielmehr die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und auch Fehler einzugestehen. Gleichzeitig ermutigte er die neuen Fachleute, offen für Ungeplantes zu bleiben. Denn wie bei Pflanzen lasse sich auch im Berufsleben nicht alles bis ins Detail vorausbestimmen.
Diese Offenheit verbindet sich mit einer Aufgabe, deren Bedeutung weiter zunimmt. Städte werden dichter, Sommer heisser, Wasser wertvoller und die Biodiversität steht unter Druck. Pflanzen, Böden, Bäume, Wasser und Freiräume seien deshalb längst mehr als gestalterisches Beiwerk, betonte Meier. Was Gärtnerinnen und Gärtner schaffen – etwa Wege, Mauern, Gärten oder Lebensräume –, könne zudem lange über die eigene Arbeitszeit hinaus Bestand haben.
Auch Jean Michel Gylling Wüthrich blickte in seiner Ansprache auf die zurückliegenden Monate zurück. Besonders wertvoll sei für ihn die Verbindung von Theorie und Praxis gewesen: planen, Mitarbeitende führen, Abläufe verstehen und Entscheidungen bewusster treffen. Mit dem Fachausweis beginne nun ein neuer Abschnitt, in dem es darum gehe, Verantwortung zu übernehmen, Wissen weiterzugeben und die Zukunft des Garten- und Landschaftsbaus mitzugestalten.
Für besondere Leistungen gab es zusätzliche Anerkennung. Marc Baumberger erreichte mit der Note 5,3 die beste Gesamtnote über beide Prüfungsteile. Jean Michel Gylling Wüthrich erzielte mit 5,8 die beste Bewertung für die Projektarbeit. Nach der Übergabe der Fachausweise und den Ehrungen klang der Abend beim gemeinsamen Essen aus.
Erfolgreiche Absolvierende der Berufsprüfung 2026
Candidats qui ont réussi les examens professionnels 2026 · Cadidati i quali hanno superato gli esami professione 2026
Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau (71 von total 89)
Orientation paysagisme (71 de total 89) · Indirizzo paesaggismo (71 di total 89)
| Name/Nom/Cognome | Vorname/Prénom/Nome |
|---|---|
| Albrecht | Michael |
| Ammann-Gharibian | Leon |
| Amrein | Janine |
| Bärtschi | Michael |
| Baumberger | Marc |
| Benz | Denise |
| Bettio | Alessandro |
| Bettosini | Tania |
| Bollinger | Lukas |
| Bracher | Sven |
| Bühlmann | Fabio |
| Cavaleri | Enea |
| Curatola | Giorgio |
| Dettling | Gian-Marco |
| Dubach | Janis |
| Ercan | Fabio |
| Fäh | Jérome |
| Fontana | Carlo |
| Fraternali Grilli | Nico |
| Furrer | Devin |
| Geiser | Christoph Paolo |
| Gerber | Jonas |
| Gilomen | Luca |
| Graber | Simon |
| Granwehr | Joachim |
| Greco | Davide |
| Haller | Dominic |
| Hebeisen | Pascal |
| Herzog | Simon |
| Hollenstein | Mareen |
| Hollenstein | Oliver |
| Jäger | Xavier |
| Kalt | Basil |
| Keller | Sarah |
| Keller | Joey |
| Kopf | Aaron |
| Küng | Jan Patrick |
| Langensand | Joel |
| Low-Hang | Steven |
| Maier | Fabio |
| Meyer | Janis |
| Meystre | Maxime |
| Moser | Gian |
| Mosimann | Martin |
| Murachelli | Fabrizio |
| Nitsch | Mika Jan |
| Rossi | Mischa |
| Russbach | Théo |
| Sattler | Simon |
| Schatzmann | Pascal |
| Scheuss | Pascal Sebastian |
| Schlegel | Samuel |
| Schubert | Kai |
| Stocker | Vanessa |
| Tanner | Mike |
| Tornari | Dario |
| Vassena | Davide |
| Veuthey | Adrien |
| Wegmann | Lars |
| Wirth | Fabio |
| Wohnlich | Lukas |
| Wüthrich | Jean Michel Gylling |
| Zeller | Raffael |
| Zimmerli | Björn |
| Zweifel | Frowin |
| Zwyssig | Severin |