Die Technikerklasse 25/27 der Gartenbauschule Oeschberg berichtet von Ihrer Studienreise.

In Planta Viva erhalten die Olivenbäume ein neues Leben und werden von Elche aus in die ganze Welt verschickt.

Das knorrige Holz der Olivenbäume lässt sie wie Skulpturen erscheinen.

Die Schattierungsnetze filtern die Sonneneinstrahlung und schaffen ein ausgeglichenes Mikroklima, das für die Pflanzen überlebenswichtig ist.

Gezielte Tröpfchenbewässerung ermöglicht in der heissen Region Elche eine effiziente Nutzung des Wassers.

Informationstafel des Jardín Botánico "Estación Biológica de Torretes“ der Universität Alicante.

Damit die Knollen der Pflanzen nicht verfaulen, werden sie mit längs angehäuften topografischen Hügeln angelegt, um die Versickerung zu gewährleisten.

Brand im Juli 2025 nahe dem Botanischen Garten: Dank des schnellen Einsatzes der spanischen Feuerwehr konnte grösserer Schaden verhindert werden.

Marokkanische Steinziege im Botanischen Garten: Durch Pflanzenfrass und Klettern auf Bäume verursacht sie Schäden an Kulturen, weshalb einzelne Gartenbereiche eingezäunt sind.

Einblicke in den Huerto del Cura im Palmeral de Elche – ein UNESCO-Weltkulturerbe, das historische Palmengartenkunst mit zeitgemässer, nachhaltiger Pflege verbindet.

Benannt wurde die Kaiserpalme im Jahr 1873 zu Ehren der österreichischen Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als «Sisi», die den Garten während ihrer Spanienreisebesuchte.

Der Jardín de l’Albarda bei Pedreguer verbindet mediterrane Gartenkunst mit botanischem Wissen und naturnaher Gestaltung.

Die Anlage wird durch Wasserstellen, künstliche Teiche und gezielt eingesetzte akustische Elemente wie plätschernde Brunnen ergänzt.

Der Jardín de l’Albarda umfasst etwa 50 000 m² und zeigt über 700 einheimische Pflanzenarten, ergänzt durch Rosen- und Palmensammlungen.

Gartensegmente mit geometrischer Struktur und Wasser als zentrales Gestaltungselement.

Blick über die Weinberge des Weinguts Les Freses in der Provinz Alicante.

Aufgeschüttete Salzhalde in den Salinen von Torrevieja nach der Ernte aus dem rosa Salzsee.

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  • Garten- und Landschaftsbau
  • Aus- und Weiterbildung

Studienreise Techniker 2025: Planta Viva – Wenn alte Wurzeln die Welt bereisen

Im Rahmen ihrer Studienreise besuchte die Technikerklasse 25/27 der Gartenbauschule Oeschberg die Grossbaumschule Planta Viva in Elche (E). Der auf mediterrane Gehölze spezialisierte Betrieb exportiert seine Pflanzen in alle Welt. Bei einem Rundgang über das rund 50 ha grosse Gelände erhielt die Klasse vertiefte Einblicke in Produktion, Vermarktung und Exportabläufe.

Luis Ordoñez, Sales Agent bei Planta Viva, erläuterte eindrücklich, wie die einzelnen Bereiche zusammenspielen, um den reibungslosen Export in alle Welt sicherzustellen. Schon beim Betreten der Anlage fielen die Dimension der Grossbaumschule auf. Reihen von Pflanzen in unterschiedlichsten Grössen und Arten prägten das Bild. Besonders beeindruckend waren die Grossgehölze in ihren Containern – knorrige Stämme, geformt von Zeit und Klima, die wie Skulpturen in der Sonne standen. Sie verliehen dem Gelände eine einzigartige Atmosphäre, wie sie in Schweizer Baumschulen kaum zu erleben ist.

Das wohl prägendste Merkmal von Planta Viva sind die geretteten Olivenbäume. In Spanien und Italien werden alte Olivenhaine bewirtschaftet, deren Bäume oft mehrere Hundert Jahrealt sind. Wenn ihr Ertrag nachlässt, gelten sie für die Landwirtschaft als unproduktiv. Anstatt sie zu fällen, rettet Planta Viva die alten Bäume und schenkt ihnen ein zweites Leben. Hierfür wird jeder Baum von einem erfahrenen Team behutsam ausgegraben, gesichert und nach Elche transportiert. Dort kommen die Bäume in grosse Container und werden schrittweise wiederaufgebaut.

Vom Nutzbaum zum Gestaltungselement

Diese Bäume sind mehr als Handelsware. Sie verkörpern das Leben im Mittelmeerraum und prägen Gärten und Parks weit über ihre ursprüngliche Heimat hinaus. Das macht deutlich, dass ein Baum, der in der Landwirtschaft keinen Wert mehr hat, durch Pflege, Fachkenntnis und sich verändernde Marktbedürfnisse zu einem begehrten Gestaltungselement werden kann. Diese Verbindung war für uns eine der wichtigsten Erkenntnisse dieser Exkursion. Von Elche aus erfolgen Lieferungen in zahlreiche Länder, darunter auch nach Indien und Japan. Besonders Japan stellt aussergewöhnlich hohe Anforderungen an den Import von Pflanzen. Jede Lieferung muss frei von Schädlingen sein, andernfalls droht die Vernichtung der gesamten Fracht. Um diese Vorschriften zu erfüllen, werden die Pflanzen zuerst im Labor geprüft. Zusätzlich werden sie stark gewässert und mit einem Feuchtigkeitsgel behandelt, das Wasser speichert und langsam wieder abgibt. Auf diese Weise können sie auch lange Transportwege überstehen. Abschliessend werden die Pflanzen verladen. Hierfür zeichnet das Team die Fläche des Lkws mit Kreide auf den Boden. Innerhalb dieser Linien wird die Fracht arrangiert, bis alles optimal passt. Diese Methode ist genauso einfach wie wirkungsvoll, spart Zeit und vermindert Schäden. Die Exkursion zeigte uns, wie global der Gartenbau geworden ist. Pflanzen sind nicht nur ein lokales Produkt, sondern Teil internationaler Märkte mit strengen Regeln und innovativen Lösungen.

 

 

Glühende Hügel und kühle Biotope

Wir studieren an der Gartenbauschule Oeschberg in Koppigen (BE) im Studiengang Dipl. Gartenbautechniker HF. Die Studienreise führte uns vom 24. bis 29. August 2025 in die Provinz Alicante, in den Botanischen Garten der Universität Alicante in der Gemeinde Ibi. Ziel der Exkursion war es, Pflanzen, Biodiversität und Regenwassermanagement zu untersuchen. Der Botanische Garten liegt auf 750 bis 850 m ü. M. und umfasst 53 ha, wovon 6 bis 7 ha aktiv bewirtschaftet werden. Das Gelände ist in thematische Bereiche gegliedert, darunter ein griechischrömischer und ein arabischer Garten sowie ein Abschnitt, der Hildegard von Bingen gewidmet ist. Diese Bereiche verbinden kulturelle Geschichte mit gartenbaulichen Techniken auf harmonische Weise. Ein integriertes Regenwassermanagement durch Nassbiotope unterstützt zudem die Biodiversität.

Die Institution für Biodiversität (CIBIO) der Universität Alicante wird von Prof. Segundo Ríos geleitet und von der Biologin Dr. Michaela Dane begleitet. Die Exkursion bildete einen ökologischen Knotenpunkt zwischen Tiefland und Gebirge. Unsere Gruppe erlebte eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzensammlungen. Der Jardín de las Culturas zeigt die Beziehung zwischen Menschen und Pflanzen in verschiedenen Epochen. Taxonomische Sammlungen vermitteln systematische Einblicke in die Pflanzenwelt. Der mittelalterliche Garten nach Hildegard von Bingen umfasst über 230 Heil- und Nutzpflanzen und dient als lebendige Versuchsanlage für historische Kräutermedizin. Für die Schweiz eröffnet dieses Konzept spannende Impulse: Wir können Kulturgeschichte stärker in Lehrgärten integrieren und Pflanzenwissen anschaulich der Öffentlichkeit vermitteln. Die klimatischen Unterschiede setzen zwar Grenzen, doch Prinzipien wie thematische Gliederung und didaktische Aufbereitung lassen sich gut übertragen.

Technik und Tradition – Nachhaltigkeit als Leitprinzip

Die Station überzeugte uns durch ihre botanische Vielfalt und technische Ausstattung. Gewächshäuser und Blütenbiologiekammern ermöglichen präzise Forschung zur Pflanzenreproduktion. Ein ressourcenschonendes Wassermanagementsystem verknüpft Forschung und Betrieb auf nachhaltige Weise. Das gesammelte Regenwasser wird in verschiedene Nassbiotope geleitet, die Pflanzen, Makroorganismen wie Molchen und Wasserschlangen einen natürlichen Lebensraum bieten.

Besonders das Amphibiarium fiel uns als innovatives Beispiel für den Schutz lokaler Amphibienarten auf. Dieses Modell könnte auch in Schweizer Naturgärten Anwendung finden. Gleichzeitig pflegt die Station traditionelle Landwirtschaft mit Getreide, Mandel- und Olivenbäumen. Als älteste Pflanze Spaniens gilt Quercus rotundifolia Lam(Rundblättrige Eiche). Historische Elemente wie Kalköfen und Viehtränken ergänzen die Anlage. Diese Verbindung von Forschung, Geschichte und Praxis bietet ein überzeugendes Modell für die Weiterentwicklung  von Schweizer Lehr- und Versuchsanlagen. Innerhalb der Gruppe diskutierten wir, welche Elemente sich realistisch übertragen lassen, etwa robuste Sorten für Trockenlagen oder die Integration historischer Strukturen in moderne Lehrgärten. 

Impulse und Schwerpunkte zur Praxis

In Ibi herrscht ein extremes Klima. In der Sommersaison steigt die Temperatur bis zu 40 °C und der Winter bringt Schnee. Pflanzen, die im Botanischen Garten gedeihen, müssen diesen anspruchsvollen Klimaverhältnissen standhalten. Dabei zeigen sich Parallelen zum Schweizer Klima: Die Bedingungen auf 1000 m ü. M. in Spanien entsprechen etwa jenen auf 3000 m ü. M. in der Schweiz. Deutlich wurde, dass die verschiedenen Iris-Arten an diesem extremen Standort bei richtiger Pflege gut gedeihen. Die Iris-Rabatten werden mit einer Tröpfchenbewässerungsanlage getränkt. Damit die Knollen der Pflanzen nicht verfaulen, werden sie mit längs angehäuften topografischen Hügeln angelegt, um die Versickerung zu gewährleisten. Der gesamte Boden besteht aus kalkhaltigem Untergrund, gleich darunter liegt Kalkgestein überzogen von wenig Kulturerde. Nebst der hohen Brandgefahr, die durch die anhaltende Trockenheit besteht, hat der Botanische Garten noch ein weiteres Problem: die Marokkanische Steinziege. Sie frisst Pflanzenteile ab und klettert auf Bäume. Dadurch wird sie zum Problem, weil vieles in der Kultur beschädigt wird. Um den Pflanzenfrass zu verringern, sind bestimmte Bereiche des Gartens eingezäunt. Im Juli 2025 nahm ein zunächst bedrohlicher Brand glücklicherweise ein gutes Ende. Beim Ausbruch des sich rasch ausbreitenden Feuers bangte Prof. Segundo Ríos um sein Herzstück, den Botanischen Garten. Etwa sieben Stunden lang kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen. Durch das schnelle Handeln der spanischen Feuerwehr konnte ein grösserer Schaden verhindert werden.

Ausblick

Die Studienreise nach Alicante zeigte eindrücklich, wie stark Klima und Höhenlage den Gartenbau prägen. Während sich nicht alle Konzepte direkt auf die Schweiz übertragen lassen, bot die 53 ha grosse Anlage wertvolle Impulse. Besonders lehrreich ist der Umgang mit Standortfaktoren: Kleine topografische Eingriffe, etwa modellierte Pflanzflächen für Iris, steuern Wasserhaushalt und Mikroklima auf effektive Weise. Ebenso überzeugte das integrierte Regenwassermanagement mit Nassbiotopen als Lebensraum für zahlreiche Amphibien. Die Brandgefahr machte deutlich, wie verletzlich solche Systeme sind. Zugleich zeigte sie, wie umsichtig auf Bedrohungen reagiert wird. Fazit: Die Verbindung von Forschung, Biodiversität und nachhaltiger Praxis liefert wertvolle Anregungen für die Weiterentwicklung des Gartenbaus in der Schweiz.

 


Die Palme der Kaiserin 

Ramón Martín Abad von der Polytechnischen Universität Valencia gewährte uns einen einzigartigen Einblick in den bekanntesten Palmengarten Europas, der zum UNESCO-Welt-kulturerbe Palmeral de Elche gehört. Auf rund 12 000 m² wachsen im Huerto del Cura über 90 verschiedene Palmenarten. Die Anlage vereint historische Gartenkunst mit modernen und nachhaltigen Pflegemassnahmen und bietet wertvolle Erkenntnisse für Fachleute der Grünen Branche. Besonders eindrucksvoll ist die Kaiserpalme, eine aussergewöhnliche Dattelpalme mit sieben Kronen, die zum Wahrzeichen des Gartens geworden ist. Aus Sicht der Denkmalpflege zeigt der Huerto del Cura, wie sich ein früher rein landwirtschaftlich genutzter Raum in eine gartenarchitektonische Repräsentationslandschaft verwandelt hat. Damit fungiert er heute als Schau- und Forschungsraum an der Schnittstelle von historischer Palmenkultur, ornamentalem Gartenbau und Identitätsstiftung im Kontext mediterraner Kulturlandschaften.

Die Kaiserpalme im Huerto del Cura

Die Kaiserpalme (Phoenix dactylifera) ist das botanische Wahrzeichen des Huerto del Cura in Elche und eine weltweit einzigartige Erscheinung. Ihre aussergewöhnliche Wuchsform
besteht darin, dass sich aus einem einzigen Stamm sieben gleichmässig angeordnete Kronen entwickeln. Dieses natürliche Phänomen ist äusserst selten, da Kaiserpalmen normalerweise keine Seitensprossen in dieser Form ausbilden. Benannt wurde die Kaiserpalme im Jahr 1873 zu Ehren der österreichischen Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als «Sisi», die den Garten während ihrer Spanienreise besuchte. Seitdem ist sie das Symbol des Gartens und ein zentraler Anziehungsmagnet für Besucherinnen und Besucher. Artenvielfalt und Standortbedingungen.
Neben Phoenix dactylifera wachsen im Huerto del Cura zahlreiche weitere Palmenarten, die jeweils eigene Ansprüche an Klima und Standort stellen. Der tonhaltige Boden des Gartens fördert eine tiefe Wurzelbildung und verhindert, dass die Pflanzen umkippen. Zusatzstoffe wie Kompost werden bewusst auf maximal 10 % begrenzt, um oberflächliches Wurzelwachstum zu vermeiden. Auch das Thema Bewässerung ist hier vorbildlich gelöst. In einem geschlossenen Kreislauf wird Wasser gesammelt, hochgepumpt und wiederverwendet. Ergänzungen erfolgen nur in Trockenzeiten, wodurch ein nachhaltiges System entsteht, das an die mediterranen Bedingungen optimal angepasst ist.

Schädlingsproblematik und Pflanzenschutz

Eine zentrale Herausforderung für die Palmenpflege im Mittelmeerraum ist der Rote Palmrüssler (Rhynchophorus ferrugineus). Dieser invasive Schädling befällt vor allem Phoenix-Arten wie Phoenix canariensis und Phoenix dactylifera. Die Larven bohren sich tief ins Palmenherz und zerstören die Leitungsbahnen. Da Palmen kein Kambium besitzen und somit kein sekundäres Dickenwachstum aufweisen, können sie geschädigte Strukturen nicht regenerieren. Typische Symptome eines Befalls sind abknickende oder vertrocknende Fiederblätter, der Ausfall der Speerblätter sowie Bohrlöcher. Im Huerto del Cura erfolgt die Bekämpfung des Schädlings über ein konsequentes Pflanzenschutzmanagement. Zwischen März und Oktober werden die Palmen alle 40 Tage behandelt. Die Applikation der Insektizide erfolgt über Injektionen oder Giessverfahren, wobei die Mittel gezielt ins Palmenherz eingebracht werden, um den Vegetationskegel zu erreichen. Eingesetzt werden systemische Präparate wie Imidacloprid und zunehmend Acetamiprid, Letzteres in Form des wasserlöslichen Produkts Epik mit einem Wirkstoffgehalt von 20 %. Die Durchführung liegt in den Händen spezialisierter Firmen, die neben dem Pflanzenschutz auch Schnitt- und Pflegearbeiten übernehmen. Diese Massnahmen sind komplex und zeigen, wie anspruchsvoll der Erhalt wertvoller Palmenbestände ist.


Erkenntnisse und Fazit

Die Exkursion verdeutlichte, dass Palmenpflege ein Zusammenspiel aus Standortwahl, Bodenmanagement, Wasserführung und Pflanzenschutz ist. Besonders eindrucksvoll war die enge Verzahnung von traditioneller Gartenkunst und moderner Pflanzenwissenschaft. Während junge Palmen zunächst Schatten benötigen, vertragen ausgewachsene Pflanzen die volle Sonne problemlos. Die grosse Vielfalt an Arten stärkt die Resilienz des Gartens gegenüber Klimaextremen und Schaderregern. Auch das geschlossene Bewässerungssystem bietet ein zukunftsweisendes Modell für ressourcenschonende Pflege. Der Huerto del Cura ist somit nicht nur ein kulturhistorisches Denkmal, sondern auch ein Musterbeispiel für angewandten Gartenbau. Wer in der Grünen Branche tätig ist, sollte diesen Ort besuchen. Hier wird erlebbar, wie Theorie und Praxis in einem einzigartigen Gesamtkonzept verschmelzen.

 

 

Ein Garten, der das Wissen bewahrt

Der Jardín de l’Albarda bei Pedreguer in der Provinz Alicante ist ein mediterraner Schaugarten, der als botanisches Lehrmodell und kultureller Bezugspunkt für die Gestaltung und Pflege naturnaher Gärten gilt. Seine Entstehung, Struktur und Bedeutung machen ihn zu einem wichtigen Untersuchungsobjekt für Fachleute aus Gartenbau, Landschaftsarchitektur und Naturschutz.

Ein wegweisender Garten

Gegründet wurde der Garten Anfang der 1990er-Jahre von Enrique Montoliu auf einem ehemaligen Zitronenhain. Statt exotischer Pflanzen setzte Montoliu bewusst auf einheimische, klimaangepasste Vegetation. Diese Idee entwickelte sich zu einem lebendigen Lehrmodell. Sie war für die Region zukunftsweisend, denn an der spanischen Mittelmeerküste hatte sich in den letzten Jahrzehnten eine Tendenz zu wasserintensiven, fremdländischen Pflanzenbeständen etabliert. Heute verwaltet die Fundación Enrique Montoliu das Gelände und nutzt den Garten als Demonstrationsfläche für nachhaltige Gartenbaupraktiken und Naturerhalt.

Gestaltet und ökologisch wertvoll

Der Garten erstreckt sich über etwa 50 000 m² und beherbergt über 700 Arten einheimischer Pflanzen, darunter auch endemische Arten, die sonst nur an sehr spezifischen Standorten vorkommen. Hinzu kommt eine umfangreiche Sammlung von Rosen und Palmen, die in das mediterrane Umfeld integriert wurden. Diese Vielfalt verdeutlicht, dass ästhetisch anspruchsvolle Gartengestaltung und ökologische Verantwortung keine Gegensätze darstellen müssen, sondern sich im Gegenteil gegenseitig bereichern können. Gestalterisch zeichnet sich der Jardín de l’Albarda durch eine klare Gliederung in verschiedene Gartenbereiche aus. Formal angelegte Segmente orientieren sich an der valencianischen Renaissance, deren arabische Wurzeln in geometrischen Grundmustern, symmetrischen Achsen und der Integration von Wasser als gestalterischem wie auch klimaregulierendem Element sichtbar werden. Zypressen-Alleen, Pergolen und Brunnen geben diesen Bereichen einen strukturierten Charakter, der durch die mediterranen Duft- und Blütenpflanzen ergänzt wird. Gleichzeitig finden sich agrarisch geprägte Abschnitte und naturbelassene Wildgärten, die den Besucher von der Strenge des Formalen in die Offenheit des Natürlichen führen. 

Akustische Elemente gezielt eingebracht

Im Zentrum des Gartens steht eine Villa im neoklassizistischen Stil, deren Architektur sich an den Entwürfen Palladios orientiert. Sie bildet nicht nur das architektonische Herzstück, sondern stellt auch eine visuelle Klammer dar, die die einzelnen Gartenteile miteinander verbindet. Von den Terrassen der Villa reicht der Blick bis zur Sierra Montgó. Ein Panorama, das die harmonische Einbettung des Gartens in die umgebende Landschaft unterstreicht. Ergänzt wird die Anlage durch Wasserstellen, künstliche Teiche und das gezielte Einbringen akustischer Elemente wie Vogelgesang und plätschernde Brunnen. Besonders interessant sind die baulich-technischen Strukturen, die das Mikroklima im Garten beeinflussen. Dazu gehören ein imposantes Glashaus, das auch als Veranstaltungsort dient, sowie ein Umbráculo, eine halboffene Schattenstruktur, die empfindlichere Pflanzen schützt. Diese Elemente verdeutlichen den wissenschaftlich-technischen Anspruch des Gartens, indem sie zeigen, wie gezielt gestaltete Räume ökologische Funktionen übernehmen können.

Renaissance-Elemente mit arabischem Einfluss

Der Jardín de l’Albarda erfüllt mehrere zentrale Funktionen. Er ist ein Lehr- und Vorzeigemodell für ökologisch nachhaltiges Design in trockenen Klimata. Besonders im Hinblick auf die zunehmende Wasserknappheit im Mittelmeerraum liefert er wertvolle Erkenntnisse. Die Verwendung einheimischer Pflanzenarten senkt den Wasserbedarf erheblich, während gleichzeitig auf den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln weitgehend verzichtet werden kann. Diese gartenbauliche Praxis steht exemplarisch für die Verbindung von Ästhetik und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus besitzt der Garten einen hohen kulturellen Wert. Durch die Rekonstruktion und Neuinterpretation von Renaissance-Elementen mit arabischem Einfluss wird die historische Gartenkunst der Region gewürdigt und gleichzeitig in die Gegenwart übertragen. Besucher erhalten so einen direkten Zugang zu den kulturellen Traditionen, die den mediterranen Gartenbau über Jahrhunderte geprägt haben. Diese Kombination von Vergangenheit und Gegenwart eröffnet zudem neue Perspektiven für die Weiterentwicklung gartenkultureller Konzepte.

Mit Vorbildfunktion

Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung des Gartens für den Tourismus und die Umweltbildung. Der Jardín de l’Albarda zieht jährlich zahlreiche Besucher an, die in geführten Rundgängen sowohl ästhetische Eindrücke als auch fachliche Informationen erhalten. Dabei wird insbesondere auf die Wechselwirkung von Pflanzenvielfalt, Wassermanagement und Pflege eingegangen. Ergänzt wird dies durch kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Workshops, die den Garten zu einem de l’Albarda ein anspruchsvolles Objekt dar. Die Vielfalt der Pflanzen erfordert differenzierte Pflegekonzepte, die auf die jeweiligen ökologischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Während mediterrane Gehölze wie Quercus ilex (Steineiche) oder Olea europaea (Olivenbaum) vergleichsweise robust und trockenheitsresistent sind, bedürfen Rosensammlungen oder Palmenarten einer gezielteren Betreuung. Hinzu kommt die Integration ökologischer Nischen, etwa durch Totholzbereiche, Insektenhabitate oder Kleingewässer, die eine hohe Biodiversität fördern. Damit übernimmt der Garten eine Vorbildfunktion für die Kombination von klassischer Gartenpflege und moderner Naturschutzpraxis. Die langfristige Bedeutung des Gartens liegt in seiner Vorbildfunktion. In Zeiten des Klimawandels, in denen Wasserknappheit, Artenverlust und Urbanisierung den Mittelmeerraum stark belasten, liefert der Jardín de l’Albarda konkrete Antworten auf die Herausforderungen nachhaltiger Gartenkultur. Er zeigt, dass ein Garten nicht nur ein Ort der Erholung oder Zierde sein muss, sondern auch ein Raum sein kann, in dem ökologische Verantwortung, kulturelles Erbe und ästhetische Qualität zusammenkommen. Für Fachleute im Gartenbau, aber auch für private Gartenbesitzer, ist er damit eine wertvolle Inspirationsquelle.

Ein einzigartiger Ort

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Jardín de l’Albarda weit über die Funktion eines klassischen Schaugartens hinausgeht. Er ist zugleich lebendiges Lehrstück ökologischer Gartenpflege, Hommage an die mediterrane Gartenkunst und Beispiel zeitgemässer Landschaftsgestaltung. Die Verbindung von formaler Strenge und natürlicher Vielfalt, von historischer Inspiration und moderner Praxis macht ihn zu einem einzigartigen Ort. Die Fundación Enrique Montoliu zeigt damit, wie Gartenbau im 21. Jahrhundert verstanden und verantwortungsvoll umgesetzt werden kann.

Der Besuch des Jardín de l’Albarda erwies sich für unsere gesamte Klasse als überaus lehrreicher und inspirierender Ausflug. Die Anlage beeindruckt uns nicht nur durch das Zusammenspiel architektonischer Klarheit und gleichzeitiger landschaftlicher Vielfalt, sondern auch durch die bewusste Verwendung einheimischer Pflanzenarten. Dieser Ansatz zeigt exemplarisch, wie ästhetische Gestaltung und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können. Besonders hervorzuheben ist für uns die Pflegequalität: Es ist erstaunlich, dass ein Garten dieser Grösse und Komplexität von lediglich drei bis sechs Gärtnern so hervorragend unterhalten wird. Insgesamt bleibt ein äusserst positiver Eindruck dieser besonderen Gartenanlage.

 

 

Ernte aus dem rosa See

Unsere Studienreise führte uns weiter zu den Salinen von Torrevieja. Das Besondere an diesem Ort ist der rosa Salzsee. Durch seinen hohen Salzgehalt von rund 300 g Salz pro Liter Wasser entstehen ideale Lebensbedingungen für spezielle Mikroorganismen und Bakterien, die Betacarotin produzieren. Dieser Farbstoff sorgt für die charakteristische Färbung des Wassers, die bei Sonnenschein besonders stark zur Geltung kommt.

Mit rund 300 g Salz pro Liter Wasser hat der etwa 6 Kilometer lange rosa See einen ähnlich hohen Salzgehalt wie das Tote Meer. Bereits vor über 2000 Jahren erkannten die Menschen, dass sich das Gewässer perfekt für den Salzabbau eignet. Zu Spitzenzeiten waren dort über 3000 Menschen beschäftigt, die das Salz von Hand abbauten. Heute sind dank modernen Maschinen nur ca. 80 Mitarbeiter nötig. Das Salz, das sich auf dem Boden des nur knapp 2 m tiefen Sees ablagert, wird mit einem speziellen Boot ausgebaggert. Von dort aus wird es auf Transportboote verladen und in die Mitte des Sees gebracht. Jedes dieser Transportboote kann etwa 7 t auf einmal laden. Die Boote fahren meist in Verbänden von 13 Einheiten, die miteinander verbunden sind. In der Mitte des Sees befindet sich ein Steg, auf dem das Salz abgeladen wird. Von dort aus wird es mit Förderbändern an Land transportiert. Dort wird das Salz zu grossen Halden aufgeschüttet und zwischengelagert. Anschliessend erfolgt der Weitertransport nach Barcelona, wo es in einer Fabrik weiterverarbeitet wird. Die Salinen von Torrevieja werden von der Firma Salins betrieben, die den Salzsee für den Salzabbau gepachtet hat. Der grösste Teil des Salzes aus Torrevieja wird zu Speisesalz verarbeitet. Ein kleinerer Anteil findet als Streusalz auf den Strassen oder als Salz für Poolfilter Verwendung.

Heimat für Flamingos

Die Salinen sind nicht nur eine touristische Attraktion der Gegend, sondern hatten schon immer auch eine hohe wirtschaftliche Bedeutung für die Region. Es gibt das Gerücht, dass die Reise von Christoph Kolumbus im Jahr 1492 mit Geld aus den Salinen finanziert wurde. Kolumbus soll die Reise unternommen haben, um einen grösseren Markt für den Salzverkauf zu erschliessen. Auch heute wird das Salz von Torrevieja in die ganze Welt verkauft. Jährlich werden etwa 600 000 t Salz gefördert. Obwohl das Schwimmen im rosa Salzsee verboten ist,

böte das mineralreiche Wasser mit Magnesium, Kalzium, Kalium und Jod ideale Voraussetzungen für natürliche Therapien. Das Wasser soll gegen Hauterkrankungen, rheumatische Schmerzen und sogar gegen Atemwegsprobleme helfen. Der See ist zudem für seine zahlreichen Flamingos bekannt, die dort ihre Brutstätten haben. Er bietet ihnen den idealen Lebensraum: Die Mikroorganismen, die das Wasser rosa färben, dienen den Flamingos als Nahrungsquelle, während die geringe Tiefe des Sees für angenehm warme Temperaturen sorgt. Dank des Badeverbots werden die Tiere zusätzlich kaum gestört.

Eine atemberaubende Landschaft

Für uns als Gartenbautechnikerklasse war der Besuch der Salinen lohnend. Es war sehr spannend herauszufinden, warum und durch welche Mikroorganismen das Wasser eine so auffällig rosa Färbung erhält. Die atemberaubende Landschaft mit dem rosa See und den riesigen Salzbergen am Ufer hat uns besonders gut gefallen. Da wir zur falschen Zeit dort waren, konnten wir leider keine Flamingos beobachten. Nichtsdestotrotz hat uns die Besichtigung der Gegend sehr beeindruckt. Für unsere berufliche Zukunft als Gartenbautechniker können wir von den Salinen jedoch nicht viel mitnehmen, weil wir in der Schweiz keine vergleichbaren Anlagen haben. Der Besuch war dennoch ein bereichernder Bestandteil unserer gelungenen Studienreise nach Alicante.
 

 

 

 

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