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Schottergärten bedeuten eine ökologische und ästhetische Verarmung und verstärken die Sommerhitze in den Siedlungsgebieten. Bild: BBirke, Wikimedia commons, CC BY 4.0

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Erfolg im Kampf gegen Verschotterung von Grünflächen

Martina Munz, Nationalrätin und Stiftungsrätin Landschaftsschutz Schweiz (SL), hat im Juni 2019 das Postulat «Stopp der Verschotterung von Grünflächen» eingereicht. Nun hat der Bundesrat die Annahme des Postulates beantragt und der Nationalrat hat am 3. Juni 2021 dieses Postulat überwiesen.

Mit der Annahme des Postults wird der Bundesrat beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, ob Schottergärten als Form von Versiegelung von Böden nicht einer Bewilligungspflicht zu unterstellen sind. Weiter soll dargelegt werden, welche andere Massnahmen Bund, Kantone und Gemeinden ergreifen können, um Schottergärten einzuschränken. Dabei sollen auch Fördermassnahmen und Anreizsysteme geprüft werden. 

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) hat 2017 in einer Studie zu Schottergärten dargelegt, dass den kommunalen und kantonalen Behörden oft kein Instrumentarium zur Verfügung steht, um die Verschotterung von Grünflächen zu verhindern. «Einige Gemeinden versuchen bereits diese Schottergärten (auch als Gärten des Grauens bezeichnet) zu verhindern. Sie erhalten nun Rückendeckung», schreibt SL-Geschäftsleiter Raimund Rodewald in der Medienmitteilung.

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