Der Gräsergarten umfasst rund 1500 Quadratmeter, Er ist in die Bereiche Kulturgeschichte, Ernährung, Energieträger und Botanik unterteilt und steht der Öffentlichkeit sowie Studierenden und Forschenden offen. Von der ZHAW wird der Garten als «neuartiges Gräserland» bezeichnet.Gräser als Nahrunsmittel wie Mais, Reis, Weizen, Gerste, Bambus, Papyrus und das süsse Zuckerrohr sind darin prominent vertreten. Mit überraschenden Darstellungen und Vergleichen sollen die Besucherinnen und Besucher zum Staunen, Verweilen, Diskutieren und Forschen angeregt werden. Zur Vertiefung können Zusammenfassungen gelesen und die neusten Resultate der ZHAW-Forschungsgruppen studiert werden. Ab Sommer 2013 wird die ZHAW geführte Rundgänge und Diskussionen mit Forschenden anbieten.
Intern wird der Garten von verschiedenen Forschungsgruppen im Unterricht genutzt.Das Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen der ZHAW forscht seit Jahren im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe. Es widmet sich aber auch der Gestaltung von Umgebungen, die ein vertieftes Naturverständnis ermöglichen und zum Lernen, Erleben und Verstehen mit mehreren Sinnen anregen. Weil Ziergräser zunehmend in der Grünraumgestaltung eingesetzt und auf vielfältige Weise inszeniert werden, umrahmen verschiedene gärtnerisch-botanische Darstellungen von Gräsern das eigentliche Gräserland. Für das Publikum soll dieser Teil eine Inspirationsquelle sein und Ideen für den eigenen Garten liefern.