In weniger als zehn Jahren hat die 31 000 Einwohner zählende Stadt Sitten ihre Haltung im Bereich der Stadtplanung geändert. Dieses neue Bewusstsein wurde durch die Neugestaltung des öffentlichen Raums ausgelöst und damit die Lebensqualität im historischen Zentrum wiedergefunden. Grundlage für die etappenweise Aufwertung der verschiedenen Stadtplätze im Zentrum war eine Typologie, die die Plätze bezüglich ihrer sich ergänzenden Funktionen definierte. Neugestaltet wurden der Place du Midi (2003), Espace des Remparts (2005), die Rue du Grand-Pont (2008), Rue de Lausanne (2010) und der Place Maurice Zermatten (2011). Durch den SH besonders gelobt wird dabei die grosse Sorgfalt, mit der die öffentlichen Plätze gestaltet wurden. «Ein sensibles Vorgehen und Zurückhaltung bei der Materialwahl und dem städtischen Mobiliar verleihen dem Ort neue Kraft.» Die Entwicklung der öffentlichen Freiräume soll auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt werden. So sollen z.B. Schulhausplätze aufgewertet werden, die als vollwertige Quartierplätze ausserhalb der Schulzeiten allen zur Verfügung stehen.
Der neue 2012 angenommene Richtplan stellt die Landschaft ins Zentrum der strategischen Planung. Wie zwei Kammern, die die Stadt im Osten und Westen umfassen, legt er klar die zu schützenden Zonen fest. Um die Zersiedlung ausserhalb der Stadtgrenzen zu bekämpfen, beschloss Sitten, die Bauzone trotz demografischem Druck nicht auszudehnen.
Mit dem 1995 ausgeschriebenen Wettbewerb für die Neugestaltung der Place du Midi leitete die Stadt einen Erneuerungsprozess des öffentlichen Raums ein. Place du Midi.
Das Ausarbeiten verschiedener Typologien sowie ein kontextbezogenes, sensibles Vorgehen ermöglichten den Einwohnerinnen und Einwohnern, sich die Altstadt neu anzueignen. Espace des Remparts.
Place Maurice-Zermatten.
Sitten / Swiss-Image Der SHS lobt, dass die Stadt Sitten beim Richtplan die Landschaft ins Zentrum rückte.Sicht auf Tourbillon und Valère.
Wakkerpreis 2013 geht an Sitten/Sion, die Walliser Kantonshauptstadt
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