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Umsetzung ist machbar: aus Grün 18 wird Grün 19

Der Verein Grün 18 plant eine nationale Ausstellungsplattform rund um Klima, Energie, Ökologie, Technologie, Lebensraum, Mobilität, Ernährung, Landwirtschaft, Wald und Wasser. An fünf Standorten entlang der Aare sollen die Themenwelten als Generationenerlebnis publikumswirksam in Szene gesetzt werden. Die Trägerversammlung empfiehlt gestützt auf eine umfassende Machbarkeitsstudie das ambitionierte Projekt umzusetzen, unter der Voraussetzung, dass bis Ende April 2015 erste finanzielle Zusicherungen, die den Aufbau des operativen Betriebes ermöglichen, schriftlich vorliegen. Der Verein plant die Durchführung der Ausstellung im Jahr 2019.

Die soeben publizierte Machbarkeitsstudie des Trägervereins Grün 18 zeigt, dass eine nationale Ausstellung mit internationaler Ausstrahlung in der Schweiz sowohl technisch, logistisch und ökologisch verantwortungsvoll realisierbar ist wie auch von den potentiellen Standorten mitgetragen wird. Noch nicht restlos geklärt ist allerdings die Frage, ob eine solche Grossausstellung auch finanziert werden kann. Diesbezüglich liegen positive Signale aus Wirtschaft und Politik vor. Diese müssen sich nun in Form von schriftlichen Vereinbarungen konkretisieren, damit der Startschuss zur Vorprojektphase geben werden kann. Die inhaltliche Themenaufbereitung einerseits und die notwendigen politischen Entscheide andererseits, insbesondere die Finanzierungsbeschlüsse von Bund und Kanton, werden von den Trägern als höchst anforderungsreich eingestuft. Die Trägerversammlung hat sich deshalb einstimmig für eine Durchführung im Jahr 2019 ausgesprochen.

Mehrjährige Plattform mit Ausstellungsfenster

«Die Grün 19, wie sie nun heisst, soll als zündende Idee jeden begeistern und inspirieren, der mit ihr in Berührung kommt - und damit einen offenen und undogmatischen Diskurs über Themen wie Energie, Klima, Ressourcen wie Wald und Wasser, Lebensraum und Mobilität oder Landwirtschaft und Ernährung ermöglichen. Themen, die unsere Gesellschaft auch in Zukunft beschäftigen werden», ist der Präsident des Trägervereins Urs Berger überzeugt. «Wir verstehen die Grün 19 allerdings nicht nur als einmalige Ausstellung, sondern als eine mehrjährige Plattform zu Gegenwarts- und Zukunftsthemen mit einem Ausstellungsfenster im Sommer 2019.»

La Nature se met en scène

Unter dem Motto «La nature se met en scène» soll die Natur quasi die künstlerische Leitung der Grün 19 übernehmen. «Fünf ausgewählte Natur- und Kulturlandschaften, von hochalpinen Gipfeln bis zum Jurafuss, sind Bühnenbild und Akteur zugleich,» erklärt Nationalrat Albert Rösti, Vizepräsident des Vereins. «Die Landschaftsbilder werden durch standortspezifische Szenerien ergänzt, die sich in ihrer Ausgestaltung mit dem Verhältnis zwischen den Menschen und ihrer Umwelt auseinandersetzen.» Die Grün 19 folgt mit ihren Inszenierungen dem Lauf der Aare, die als «blauer Faden» die einzelnen Standorte und Szenerien verbindet: Haslital, Thun, Bern, Seeland und Oberaargau.

Nationale Ausstellung mit internationaler Ausstrahlung

Entwickelt, geplant und getragen werden die inhaltlichen und gestalterischen Masterpläne - die «grossen Gesten» - durch interdisziplinär zusammengesetzte Teams mit nationalen und internationalen Koryphäen aus Landschaftsarchitektur, Szenografie, Architektur und Kunst. Gemeinsam mit den Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, NGOs, Bund, Kantonen und Standortgemeinden werden sie in den kommenden Monaten die zentralen Botschaften und Inhalte der Grün 19 entwickeln und in standortspezifischen Szenerien umsetzen. Die einzelnen Themenparks, Ausstellungsformate und Standortinszenierungen werden anschliessend im Rahmen offener, zweistufiger Wettbewerbe international ausgeschrieben.

Eine nachhaltige Grün 19

Mit dem Veranstaltungstitel Grün 19 wird die Nachhaltigkeit zur Grundvoraussetzung. Angedacht ist ein Nachhaltigkeitskonzept, das negative Auswirkungen verhindert, minimiert und wenn nötig kompensiert - und positive, nachhaltige Projekte frühzeitig einbindet. 3 Millionen Besucher

Über die ganze Ausstellungsdauer hinweg werden rund drei Millionen Besucher erwartet.

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