Im Rahmen des auf sieben Wochen angelegten Projekts unter der Leitung von Dozentin Petra Hodgson untersuchten die Studierenden der ZHAW verschiedene Freiräume in Aussersihl, Wiedikon, Albisrieden und Altstetten: Gärten, Strassen, Höfe, Wege, Pärke, Friedhöfe, Plätze und Wälder. Dabei ging es um die Frage, welche Freiräume aufgesucht werden, um der Hektik des Alltags zu entfliehen. Nicht nur ihre eigenen Eindrücke sind durch Fotos, Videos und Klangwelten in die Ausstellung eingeflossen, während des Moduls haben sich die Studierenden auch mit Bewohnern und Nutzern solcher Räume zusammengesetzt, um die Ansprüche und die Bedürfnisse an solche Bereiche genauer zu identifizieren.
Dabei wurde deutlich, dass es nicht allein vom Lärmpegel abhängt, welche Freiräume als «Orte der Ruhe» gelten, um Ruhe zu finden. «Ruhe ist mehr als Stille», so die zentrale Erkenntnis zweier Studierenden, die sich mit Plätzen als Ruheort befasst haben. Orte der Ruhe, das können auch lebendige Quartierzentren mit Kindergeschrei oder grosse Strassenkreuzungen sein. Es sind Bereiche, bei denen Raum für Begegnungen und Gespräche geschaffen wird, wo man Zeit zum Nachdenken und Sinnieren findet. In den nächsten Jahren sollen weitere Stadtkreise untersucht werden. Die Ausstellung ist bis 4. Februar 2018 in der Stadtgärtnerei zu sehen (täglich, 9 bis 17.30 Uhr). pt./wab
Welche Freiräume bieten einen Gegenpol zur Hektik des Alltags? Antworten liefert die Ausstellung «Orte der Ruhe in der Stadt». Bild: Petra Hagen Hodgson
Studierende der ZHAW untersuchten Orte der Ruhe in der Stadt
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