Wenn vom 23. bis 25. März 2012 die besten Schweizer Floristinnen und Floristen im Verkehrshaus in Luzern aufeinander treffen, dann ist das nicht nur der florale Höhepunkt des Jahres, sondern auch das Ergebnis aufwändiger Vorarbeiten. Das Organisationskomitee (OK) unter der Leitung von Marcel Villiger (Präsident Sektion Innerschweiz) engagiert sich im Auftrag des Schweizerischen Floristenverbandes (SFV) für einen reibungslosen Ablauf, schliesslich gebührt dem wichtigsten Floristik-Wettkampf auf nationaler Ebene ein entsprechender Rahmen. Genauso wie von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Präzision, Perfektion und Aufmerksamkeit verlangt wird, gilt das auch für die Organisatoren. Und dabei legt das OK-Team bei sich selbst den strengsten Massstab an: «Alles muss perfekt sein, schliesslich ist dies nicht nur ein öffentlicher Anlass, sondern auch Imagewerbung. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Floristikbranche einem breiten Publikum zu präsentieren.» Nachdem wichtige Gespräche mit Sponsoren geführt und ein Austragungsort gefunden wurde, folgt nun die Feinplanung: u.a. müssen Abläufe koordiniert, Einsatzpläne erstellt, Arbeitsmaterial angeschafft und Programmhefte gedruckt werden. Es sind zahlreiche Züge, die parallel nebeneinander herfahren und letztlich zur gleichen Zeit am gleichen Ort ankommen müssen. Und sind sie dann angekommen, geht die Arbeit weiter. Für einen fairen Wettkampf braucht es faire und vor allem fachkundige Experten, die dem hohen Niveau der Arbeiten entsprechend kompetent und zuverlässig bewerten können. Pro Arbeit werden mindestens drei Experten eingesetzt, die Wettkampfleitung ist verantwortlich für das Einhalten der Aufgabenstellung. Falls Zeit, Grössenangaben oder Stückzahl überschritten werden, hat sie gegebenfalls Punktabzug zu veranlassen. Bewertet wird nach dem internationalen 100 Punkte System und zwar verschlüsselt, so dass die Anonymität der Teilnehmer und eine objektive Bewertung gewährleistet ist. Die Aufgabenstellung mit den entsprechenden Richtzeiten ist den TeilnehmerInnen zwar bekannt, die Reihenfolge wird allerdings vom Organisationskomitee festgelegt. Das fordert Flexibilität und schnelles Reagieren. Zum Thema «Im Zuge der Zeit» und passend zur Location im
Verkehrshaus müssen eine Tischdekoration «1. Klasse», ein gebundenes Werkstück (Strauss) «Angekommen», eine Gefässfüllung «Stop over», ein Brautschmuck «Über den Wolken» sowie zwei Überraschungsarbeiten angefertigt werden. Der/ die SiegerIn wird am 24. März im Rahmen einer exklusiven Galaveranstaltung zum/r neuen SchweizerMeisterIn gekürt werden. Die offizielle «Amtszeit» beträgt vier Jahre und wie jede Hoheit erwartet auch den/ die SwissflorgewinnerIn eine aufregende Zeit als offizielle/r RepräsentantIn der Floristenbranche.