Der wachsende internationale Waren- und Personenverkehr bedroht die Pflanzengesundheit. An der Veranstaltung, an der der Gartenbau durch JardinSuisse vertreten war, informierten die verschiedenen Stellen über die ökologischen und wirtschaftlichen Schäden, die eingeschleppte Schadorganismen anrichten können. Bevölkerung und Berufsleute aus Landwirtschaft, Waldwirtschaft und Gartenbau wurden aufgerufen, durch Naturbeobachtung und Aufmerksamkeit zur Früherkennung von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten beizutragen. Reisende, die aus Ländern von ausserhalb der EU in die Schweiz zurückkehren, sind aufgefordert, keine Pflanzen, Früchte, Gemüse, Schnittblumen oder Samen mitzubringen. Seit dem 1. Januar 2020 ist die Einfuhr von Pflanzen und lebenden Pflanzenteilen von ausserhalb der EU verboten, wenn kein entsprechendes Pflanzengesundheitszeugnis vorliegt.
Grosse Sorgen bereitet der Grünen Branche das Bakterium Xylella fastidiosa, das in Italien grossflächig Olivenbäume zum Absterben bringt. Es befällt auch Lavendel (Bild), Oleander, Kirschbäume, Reben und weitere Pflanzen. Bild: EPPO
Pflanzengesundheit schützen
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