Der Friedhof Grenchen ist um ein neues Gemeinschaftsgrab, ein Baumurnengrab und ein Wiesenurnengrab reicher. Geplant und initiiert wurde die Anlage vom vormaligen Leiter Stadtgrün, Tobias Würsch, in Zusammenarbeit mit Kevin Herzog, Leiter Friedhof. Rund 95 % der Arbeiten konnten laut Grenchner Tagblatt von den Mitarbeitenden des Werkhofs, von Stadtgrün Grenchen und den Mitarbeitenden des Friedhofs ausgeführt werden.
Die Gemeinschaftsgrabanlage ist streng geometrisch gestaltet. Sie zeichnet sich durch eine einheitliche Materialisierung aus, mit Gruftstein, Plattenbelag, Sitzbänken und Steinstelen aus beige-braunem Palisandro-Marmor. Auf den Steinstelen kann auf Wunsch der Name der Verstorbenen aufgebracht werden. Als weitere Bestattungsform stehen neu 70 Baumgräber zur Auswahl. Dabei sind je 14 Urnengräber um fünf neue gepflanzte Gehölze angeordnet. Hinterbliebene dürfen auf den 40 x 40 cm grossen Grabplatten aus Palisandro-Marmor Figuren, Kerzen oder anderen Grabschmuck deponieren. Eine individuelle Bepflanzung neben den Steinen ist nicht erlaubt. Dominante Elemente der Bepflanzung sind verschiedene Gräser und eine Hainbuchenhecke. Auf der südlich vom Baumurnengrab gelegenen Wiese wurden 300 Wiesengräber angelegt. Auch hier werden die Verstorbenen in Urnen unter Palisandro-Marmor-Platten bestattet. Sowohl beim Baumurnen- als auch beim Wiesengrab werden Name, Vorname, Geburts- und Todesjahr in einheitlicher Schrift auf den Grabplatten eingraviert. Die Platten verbleiben im Besitz der Stadt Grenchen.