Die Frikarti Stauden AG wurde von der fünfköpfigen Fachjury in einem finalen Evaluationsschritt unter den fünf per Anfang Juni 2012 nominierten Firmen ausgewählt: Die weiteren Nominierten waren: Andermatt Biocontrol, Grossdietwil; Verein Bioterra, Zürich; Gärtnerei Daniel Labhart, Schafisheim und Ricoter Erdaufbereitung AG, Aarberg. Am offiziellen Gästeempfang des öga-Fachmesse- Eröffnungstages vom 28. Juni 2012 wurde die Award-Urkunde in feierlichem Rahmen übergeben. Dem Gewinner stellen die beiden veranstaltenden Verlage Eugen Ulmer, Stuttgart, und das Schweizer Fachmagazin dergartenbau, Zuchwil, einen Preis im Wert von über 9000 Franken zur Verfügung.
Das seit über 100 Jahren bestehende Unternehmen Frikarti Stauden AG – ein Leader unter den Staudengärtnereien (www.frikarti.ch) – fällt laut Jury durch seine konsequent umgesetzte Firmenphilosophie auf, die auch weit über die Landesgrenzen hinaus beispielhaft ist. Sie lotet stets die sich ändernden Marktverhältnisse frühzeitig aus und engagiert sich in Branchenorganisationen, z.B. im deutschsprachigen Raum agierende «Stauden-Ring» (www.staudenring.com). Das zeigt, dass der Blick über die Landesgrenzen für Beat Graf eine Selbstverständlichkeit ist. Nachhaltigkeit hat bei Beat Graf, dem Geschäftsführer der Frikarti Stauden AG, mit Produktionsbetrieben in Grüningen und Brittnau, Priorität. Sie ist als Teil der Firmenphilosophie die Richtschnur für den heutigen und künftigen Marktauftritt.
Firmenprofil Frikarti Stauden AG
Die Staudengärtnerei trägt das Label Suisse Garantie (zertifizierte umweltschonende Pflanzenproduktion mit Wasserrecycling, Entsorgungskonzept, Einsatz von biologischen Pflanzenschutzmitteln). Sie stellt den Menschen ins Zentrum, sei es als Kunde, Lieferant oder Mitarbeitender. Seit der Betriebsgründung wurde der Umsatz mehr als verfünffacht. In den letzten zehn Jahren konnten 15 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Im Betrieb sind auch handicapierte Menschen beschäftigt. Jährlich findet für alle Mitarbeitende eine mehrtägige Fortbildung statt. Lernende und Mitarbeitende werden am Erfolg beteiligt (Bonus). Mit den jüngsten baulichen Erweiterungen (siehe Betriebsspiegel) sollen die Wirtschaftlichkeit gesteigert und die Ressourcen noch effizienter eingesetzt werden.
Firmenspiegel der Medien-Award-Gewinnerin 2012 Frikarti Stauden AG
• 1908 Carl Frikart erwirbt in Stäfa eine Gärtnerei und beginnt mit der Kultivierung von Freilandstauden.
Bekanntheit in ganz Europa erlangt der Betrieb um 1920 dank der Züchtung von Aster x frikartii
'Wunder von Stäfa', die als langblühende Schnittstaude noch heute sehr beliebt ist.
• 1946 übernehmen seine Söhne den Betrieb und führen die Züchtungs- und Selektionsarbeit fort.
• 1978 Longin Ziegler kauft die Gärtnerei und verlegt sie nach Grüningen.
• 1998 Beat Graf gründet die Frikarti Stauden AG und übernimmt die Staudengärtnerei.
• 1999 Die Frikarti Stauden AG tritt der «Stauden Ring GmbH» bei – einem Verbund von sechs deutschen und
einer österreichischen Gärtnerei –und legt damit den Grundstein zur Expansion.
• 2001 Die Leistungen des «Stauden Rings» werden an der Bundesgartenschau in Potsdam mit dem Staats-
Ehrenpreis gewürdigt. Die Urkunde überreicht Bundesministerin Kühnast persönlich.
• 2008 Die Frikarti Stauden AG kauft im aargauischen Brittnau eine Gärtnerei mit über 7000 m2 Hochglas und
verstärkt damit die Eigenproduktion. Das hundertjährige Bestehen der Gärtnerei und das 10-jährige
Jubiläum der Frikarti Stauden AG wird mit einem Fest gefeiert.
• 2010 Der Kanton Zürich bewilligt den privaten Gestaltungsplan «Oberzelg Grüningen». Die Frikarti Stauden
AG kann die bestehende Gärtnerei um ca. 2 Hektaren vergrössern.
• 2012 Eröffnung des neuen Büro- und Versandgebäudes mit einer Fläche von ca. 2’300 m2.