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+++Der Weg zur modernen Gartenrose im Rosenwinkel im Rosengarten Bern+++Damaszenerrose zur Heilpflanze des Jahres 2013 gekürt

+++IBA Basel 2020: Standorte für Ideenwettbewerb ausgewählt+++«Säen, ernten, glücklich sein» im Fontanapark Chur+++Neuer Park in Winterthur+++Gewässerschutz stärken: Aqua Viva und Rheinaubund fusionieren

 

Der Weg zur modernen Gartenrose im Rosenwinkel im Rosengarten Bern

Pünktlich zur Hauptblütezeit der Rosen eröffnete die Stadtgärtnerei Bern im Rosengarten einen neuen Parkteil: Der «Rosenwinkel» unterhalb des Restaurants zeigt anhand ausgewählter Rosensorten die Geschichte der europäischen Gartenrose von der mittelalterlichen Wildrose bis zu den modernen mehrfach blühenden Zuchtformen auf.

Wer vom Bärenpark aus über den steilen Anstieg hinauf zum Rosengarten gelangt, kann seinen Parkbesuch neuerdings mit einer Einführung in die Geschichte der Gartenrosenzucht Mitteleuropas beginnen. Die langen, schmalen Rosenbeete in diesem neu gestalteten Parkabschnitt sind in Form eines stilisierten Stammbaumes angeordnet. Informationstafeln erläutern die Geschichte und die Besonderheiten der ausgewählten Rosengruppen und -sorten. Mit einfachen Mitteln wird dem Publikum auf kleinem Raum die komplexe Rosenkulturgeschichte Mitteleuropas vermittelt.
Während im Rosenparterre im oberen Teil des Parks vor allem die modernen Edelrosen und Kletterrosen im Mittelpunkt stehen, findet man im Rosenwinkel eine Auswahl sehr seltener und besonderer Rosen. So konnte die Stadtgärtnerei dank einer Schenkung des Botanischen Gartens, die in Europa einheimische, aber mittlerweile sehr seltene Zimtrose (Rosa majalis) pflanzen.
Der Rosenwinkel soll das Interesse für alte Gartenrosen wecken. Darunter versteht man Gartenrosen, die vor 1867, dem Geburtsjahr der ersten Teehybride, kultiviert wurden. Ausgewählte alte Gartenrosensorten wie die zweifarbige Rosa damascena 'Versicolor' oder historisch bedeutende Rosen wie die erste Teehybride 'La France' geben einen Einblick in die grosse Vielfalt der früher beliebten Gartenrosensorten. Viele dieser alten Sorten blühen nur einmal im Jahr, erfreuen dann aber durch ihren intensiven Duft oder ihre besonderen Knospen und Blüten. Ab der Renaissance verbreiteten sich die Gartenrosen rasch in Mitteleuropa. Aus China, wo schon seit rund 2000 Jahren Rosen gezüchtet werden, gelangten Ende des 18. Jahrhunderts mehrmals im Jahr blühende Rosen nach Europa. Dies bewirkte eine grundlegende Neuausrichtung der europäischen Rosenzucht. Die Teerosen und später die Teehybriden bildeten die Grundlage der «Modernen Rosen».pt./wab.
Damaszenerrose zur Heilpflanze des Jahres 2013 gekürt
Die Damaszenerrose (Rosa damascena) ist die Siegerin im Wettbewerb um den Titel «Heilpflanze des Jahres 2013»: Das gab der Naturheilverein NHV Theophrastus, der diese Wahl initiiert, am 5. Juni 2012 anlässlich des traditionellen, in Fachkreisen vielbeachteten Heilkräuter-Fachsymposiums im Kloster St. Marienstern in der Lausitz bekannt. Die Damaszenerrose zeichnet sich durch einen besonders edlen Duft aus. Darüber hinaus wirkt sie entzündungshemmend, krampflösend, fiebersenkend und wird im kosmetischen Bereich für ihre ausgeprägten Anti-Aging-Eigenschaften geschätzt. Das ätherische Öl der Damaszenerrose hebt die Stimmung, lindert nervöse Herzbeschwerden und harmonisiert die Nerven.wab.

IBA Basel 2020: Standorte für Ideenwettbewerb ausgewählt

Die IBA Basel 2020 hat für ihren Ideenwettbewerb fünf Standorte ausgewählt. Zwei Aufgaben betreffen die landschaftliche Entwicklung eines Naturparks und des Rheinufers, drei weitere Projekte befassen sich mit Fragen der Quartierentwicklung rund um Bahnhöfe. Im Naturpark Dinkelberg sollen mit Hilfe von landschaftsplanerischen Mitteln die Höhen des Dinkelbergs aufgewertet und miteinander «verknüpft» sowie das touristische Potenzial der Karstlandschaft mit seinen Quellen erhöht werden. Die Gemeinden Rheinfelden und Möhlin wollen das Gebiet Rheinfelden Ost/Bahnhof Möhlin gemeinsam entwickeln. Die Wettbewerbsunterlagen für den Ideenwettbewerb der IBA Basel 2020 sind unter www.iba-basel.net verfügbar. wab.

«Säen, ernten, glücklich sein» im Fontanapark Chur

Namhafte Kunstschaffende von Roman Signer bis Not Vital gestalteten im Fontanapark Chur ortsspezifische Skulpturen. Sie haben sich mit dem Park und seiner Geschichte auseinandergesetzt. Die vom Verein Art Public Chur zusammen mit dem Gartenbauamt der Stadt Chur realisierte Ausstellung zeigt sechzehn Werke und läuft noch bis zum 28. Oktober 2012.

Die barocke Anlage wurde 2006, im Zuge einer Neugestaltung durch den Landschaftsarchitekten Guido Hager, in seine ursprüngliche Form zurückgeführt. Diesen Sommer über bietet sich die Gelegenheit, Gegenwartskunst im öffentlichen Raum im Fontanapark in vielfältigen Facetten zu erleben.
Ein Blickfang ist der im Springbrunnen schwimmende rote Kajak von Roman Signer. Die «Loge an der Buche» von Carmen Müller lädt zum Verweilen ein. Der 200 Jahre alte Baum ist ein Überbleibsel der Zeit, als der Fontanapark Englischer Garten war. Um die Buche herum findet sich nun, wie ein Maitanzpodest, eine Sit-in-Gelegenheit. Lutz & Guggisberg zimmerten eine «Baumschule» mit zehn wie gestumpte Bäume wirkenden Skulpturen. Angespielt wird dabei auf Überzüchtung und gentechnisch veränderte Pflanzen. Was im Park nicht geduldet wird, das Unkraut, zeigt Muriel Baumgartners Installation «Sonderausschuss». In Pflanzkisten hat sie Unkraut aus dem Park umgepflanzt, sozusagen eine Quarantäne für bedrohte Arten geschaffen. Mit einer kreisrunden, hellgrünen Kunstrasenfläche im Parkrasen, der Skulptur «Inkreis», werfen huber.huber einen ironischen Blick auf die Künstlichkeit der Parkgestaltung. Bezug auf den Kreis als eines der Hauptmotive des barocken Parks nimmt auch Katja Schenker mit der zwei Tonnen schweren Betonplastik «L’amie de mon amie». Die Betonkugel wird im Verlauf der sechs Monate dauernden Ausstellung immer mal wieder an einen anderen Ort gerollt.wab.
«Säen, ernten, glücklich sein», bis So, 28. Oktober 2012, Fontanapark Chur, Informationen unter: www.art-public.ch.

Neuer Park in Winterthur

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) erhält ein neues Hauptgebäude auf dem Sulzer-Areal. Das ehemalige Technikum soll zu einem Campus mit Parkanlage ausgebaut werden. Für die Umsetzung des «Campus T» wurde die Eingabe des Architektur-Teams Dürig AG, Zürich, und Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten, Zürich, zur Weiterführung vorgeschlagen.

Der Regierungsrat will die Zürcher Fachhochschulen, zu denen die drei Hochschulstandorte Zürich, Wädenswil und Winterthur zählen, in möglichst wenigen Gebäuden bündeln. Für den Standort Winterthur liegen nun konkrete Pläne vor. Gemäss Gebietsplanung soll das Zentrum der ZHAW auf dem Sulzer-Areal liegen. Daneben werden Areale an der Technikumstrasse und beim St. Georgen-Platz ausgebaut. Das ehemalige Technikum soll zum «Campus T» ausgebaut werden mit einem «Stadtplatz» zur Technikumstrasse und einem «Werkplatz» zur Wildbachstrasse. Zur Eulach hin soll ein für Winterthur einmaliger städtischer Aussenraum entstehen. Der heute enge Bachraum wird ausgeweitet und in eine Parklandschaft umgestaltet als Treffpunkt für Hochschule und Altstadtquartier.
Laut Jury «gelingt es den Verfassern auf überzeugende Weise, das Potenzial für die künftige Entwicklung des Areals aufzuzeigen. Der direkte Bezug zur Eulach, ein durchgehendes öffentliches Wegsystem und die beträchtliche Ausdehnung des Parks werten den innerstädtischen Freiraum für die Hochschule und für die Stadt Winterthur erheblich auf». wab.

Gewässerschutz stärken: Aqua Viva und Rheinaubund fusionieren

Am 5. und 9. Juni 2012 haben die Mitglieder der beiden nationalen Gewässerschutzorganisationen Aqua Viva und Rheinaubund beschlossen, sich künftig vereint für die Erhaltung und Revitalisierung der Gewässer zu engagieren. Die Gründungsversammlung ist am 8. September 2012 in Meiringen. Die beiden Vorstände sind überzeugt, dass die Bildung einer schlagkräftigen Gewässerschutzorganisation der richtige Weg ist, um den Anliegen der Natur entlang von Bächen und Flüssen Gehör zu verschaffen. Der Ausbau der Wasserkraft, das Siedlungswachstum und die Intensivierung der Landwirtschaft seien nur drei Aspekte, die den Gewässern zu schaffen mache und zu einer Beeinträchtigung der ökologischen und landschaftlichen Qualitäten führe, heisst es in der Medienmitteilung. «Mit der Fusion verfolgen wir das Ziel, die Kräfte zu bündeln und damit dem Gewässerschutz auf nationaler Ebene mehr Gewicht zu verleihen», so Thomas Weibel, designierter Präsident, Nationalrat (glp/ZH) und Professor an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. wab.

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