Projektverfasser bei Westpol Landschaftsarchitektur sind Andy Schönholzer, Melanie Meichsner, Marina Tsintzeli, Luisa Walterbusch. Ihr Beitrag hat das Preisgericht vor allem aufgrund seiner Konzeption als durchgehender, zusammenhängender Raum überzeugt, der als verbindendes Element für die umliegende, heterogene Bebauungsstruktur zu wirken vermag. Die Idee leite sich aus einer breit abgestützten Lektüre der Grünräume ab und etabliere daraus folgerichtig einen öffentlich nutzbaren Stadtgarten», lobt die Jury. Unterschiedliche Sequenzen und Themenfelder rhythmisieren den Garten und bilden zusammen mit dem Baumkonzept ein rigides, aber einfaches Grundgerüst für mögliche Nutzungen und Aneignungen. Ebenso klar und aus einem räumlichen Verständnis werden die Ränder und Durchwegungen in die angrenzenden Strukturen entwickelt und bilden eine wichtige räumliche Fassung (Umgürtung).
Vorbehalte formuliert das Preisgericht bezüglich der Strategie für die Bespielung der zentralen Räume. Sie funktioniere nur in einem partizipativen Prozess. Auf Basis des durch das Preisgericht ausgewählten Siegerprojekts soll nun die weitere Planung an die Hand genommen werden. Eine Ausstellung aller eingereichten Projekte findet bis 5. Dezember 2016 im ehemaligen Restaurant Bären, Mett, statt.