Die GBS-Präsidentin Barbara

Die GBS-Präsidentin Barbara Jörg (links) und Ursula Wyss, Direktorin Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün der Stadt Bern. Ursula Wyss überbrachte anlässlich der diesjährigen Generalversammlung des GBS die Grussbotschaft der Stadt Bern. Foto: M. Trüssel.

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GV von Grüne Berufe Schweiz: ein allgemeinverbindlicher GAV für die ganze Deutschschweiz

An der diesjährigen Generalversammlung von Grüne Berufe Schweiz (GBS) wurde rege über die Zukunftsstrategien im Verband diskutiert. Fazit: Es soll ein allgemeinverbindlicher Gesamtarbeitsvertrag der Grünen Branche in der ganzen Deutschschweiz angestrebt werden. Auch sollen neue Mitglieder gewonnen werden.

Ursula Wyss, Gemeinderätin und Direktorin TVS (Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün) Bern, freute sich darüber, die Gärtnerinnen und Gärtner der Generalversammlung (GV) von Grüne Berufe Schweiz (GBS) am 1. April in der Hauptstadt begrüssen zu dürfen. Der gärtnerische Beruf werde auch in Zukunft einen wichtigen Stellenwert haben, betonte Wyss mit Hinweis auf das verdichtete Bauen. Zwar würden die Grünflächen immer kleiner, doch bleiben die Ansprüche bestehen und es müsse Neues ausprobiert werden.

Die Präsidentin von GBS, Barbara Jörg, präsentierte an der GV die Ziele, die sich der Zentralvorstand gesteckt hat. Kurzfristig sollen die Forderungen für den GAV (Gesamtarbeitsvertrag) 2019, welche bereits zuvor zusammengetragen worden sind, in einem Forderungskatalog vereint und den Arbeitgebenden überreicht werden. Langfristig soll der GAV für die gesamte Deutschschweiz allgemeinverbindlich erklärt werden, denn nur so könne die Branche gestärkt werden.

Einigkeit herrschte an der GV, dass der Verband nach vorne schauen und vereint weitergehen müsse, um stark zu bleiben und sich behaupten zu können. Aus diesem Grund wurde der Zentralvorstand beauftragt, ein detailliertes Konzept betreffend Sektionskassen und Verwendung der Mitgliederbeiträge auszuarbeiten und an einer ausserordentlichen Versammlung im Herbst erneut zu präsentieren. Der Vorstand wird diese umfangreiche Aufgabe in Zusammenarbeit mit Fachleuten in Angriff nehmen.

«Wie können wir die Gärtnerinnen und Gärtner vom Nutzen einer Mitgliedschaft überzeugen?», das war eine weitere Frage, die an der GV rege diskutiert wurde. Ideen wie die Verwendung von Fremdsprachen oder eine weitere Vergünstigung der Mitgliedschaft für Lernende wurden angeregt. Aber auch jedes einzelne Mitglied habe die Möglichkeit, seine Kolleginnen und Kollegen zu informieren und zu überzeugen.

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