«Wir von «Grüne Berufe Schweiz», der Standesorganisation der Gärtnerinnen und Gärtner in der Schweiz solidarisieren uns grundsätzlich mit den Forderungen der Gewerkschaft, auch wenn wir die realen Rahmenbedingungen etwas realistischer einschätzen als die Unia, zumal wir mit dem Branchenverband Jardin Suisse bereits länger am Verhandlungstisch sitzen», schreibt Barbara Jörg, Präsidentin GBS, auf der Website von Grüne Berufe Schweiz (www.gbs-gruene-berufe.ch).
Aufgeführt werden " die aktuellen Fakten zu den Verhandlungen zwischen Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden im Bereich grüne Branche":
- «Grüne Berufe Schweiz» hat Ende Juni die Lohnforderungen für 2017 eingereicht. Wir fordern eine generelle Lohnerhöhung von einem Prozent in der gesamten Grünen Branche und die Erhöhung der Mindestlöhne der gelernten Gärtnerinnen und Gärtner im Gartenlandschaftsbau um 100 Franken im Monat.
- Die Gärtnerinnen und Gärtner wollen kein Frühpensionierungssystem à la Bauhauptgewerbe. Dort fehlt nämlich die Freizügigkeit für den Beitrag der Arbeitnehmenden. Wir wollen, dass die Gärtnerinnen und Gärtner bei einem Stellenwechsel, Branchenwechsel oder bei Arbeitslosigkeit ihre Beiträge mitnehmen können. Beim Bau bleibt das Geld bei der Kasse.
- Der von Grüne Berufe Schweiz ausgearbeitete allgemeinverbindliche Gesamtarbeitsvertrag für den Kanton Schaffhausen wird Lohnerhöhungen um bis zu 450 Franken monatlich bringen und mehr Ferien für alle Gärtnerinnen und Gärtner im Gartenlandschaftsbau des Kantons.