In den vergangenen Wochen wurde das verkohlte Gerippe der 40000 m² grossen Gewächshausanlage von Fachleuten abgebrochen und fachmännisch entsorgt. Dank Wetterglück konnte der Zeitplan eingehalten werden, heisst es in der Mitteilung. Das Erdreich unter der Brandruine sei laut Experten unbelastet. Der Kies musste lediglich etwa fünf Zentimeter tief abgetragen werden.
Laut Rutishauser AG konnte trotz dem tragischen Grossereignis bis heute sämtliche Kundenaufträge erfüllt werden. Lieferengpässe wurden über den europäischen Beschaffungsmarkt umgangen, die Grosskunden hielten dem Familienunternehmen die Treue. Um die Lieferungen auch in Zukunft sicherzustellen, hat die Grossgärtnerei ihre eigenen Produktionsstandorte in Fällanden und Gordola optimiert. Es stehe aber fest, so die Rutishauser AG, dass das Unternehmen in der bevorstehenden Saison nicht ganz um den Beschaffungsmarkt herum kommen werde.
In Sachen Wiederaufbau weiss die Unternehmensleitung inzwischen, in welche Richtung es geht: Es ist eine Gesamtplanung vorgesehen und die Realisierung wird voraussichtlich in Etappen erfolgen. Die momentane Situation wird genutzt, um sich mit den neusten Techniken zu befassen und die Arbeitsabläufe zu optimieren. Der Zeitplan für den Wiederaufbau ist zum heutigen Zeitpunkt aber noch nicht bekannt.