«Wir wollen besser und schlanker werden», sagte Walter Tschirren, Verwaltungsratspräsident der Eric Schweizer AG und Verantwortlicher für das Bauprojekt anlässlich des Spatenstichs letzte Woche gegenüber den Medien. Die Investition mache ökonomisch Sinn: «Überall dort, wo Maschinen, Automation, Roboter oder IT die Sache besser, eleganter, schneller oder günstiger machen können, sind wir gezwungen, den Schritt zu machen. Sonst sind wir nicht mehr konkurrenzfähig.» Mit der bestehenden Anlage sei der Betrieb an seine Kapazitätsgrenzen gestossen. Stabilisierung und Verbesserung der Qualität sowie die vereinfachte Rückverfolgbarkeit sind weitere Ziele, die mit der modernisierten Produktionsanlage angestrebt werden. Die Produktion soll zudem flexibilisiert und durch vermehrte Drittaufträge erweitert werden. «Organisch Wachsen», so das Ziel des Unternehmens.
Die Herausforderung dieses Produktionsneubaus liegt in der Verbindung zweier bestehender Gebäudeteile. Der neue Bau beinhaltet zusätzliche Logistik- und Lagerflächen sowie eine neue Mischlinie, welche die Verpackungslinie versorgen wird.
Die Eric Schweizer AG, gegründet als Handelsunternehmung im Jahr 1840 in Thun, bezeichnet sich als führende Anbieterin von Qualitätsprodukten und Dienstleistungen für die Bereiche Rasen und Begrünung, Landwirtschaft sowie Nahrung und Pflegeprodukte für Haustiere.