Die vom Arzt und Kunstmäzen Rolf Hohmeister und seiner Ehefrau Esther Hohmeister zusammen mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter organisierte Skulpturenschau geniesst weltweit Beachtung. Die Macher der Bad RagARTz 2012 knüpfen konzeptionell an die erfolgreichen vergangenen Veranstaltungen an. «Es ist unser Ziel, mit der 5. Schweizerischen Triennale der Skulptur den Zeitgeist zu treffen und dort künstlerisch weiterzudenken, wo andere aufhören», sagt Rolf Hohmeister. Noch mehr als früher wird Wert auf die Wirkung der Skulpturen in ihrer unmittelbaren Umgebung gelegt. Jede Skulptur soll ein Intermezzo für Wandelnde sein. Die Ausstellung will für Verblüffung und Verwunderung sorgen, Stoff für Gespräche und Gedanken bieten.
Europas grösster Skulpturenpark
Die Wirkung von Kunst im öffentlichen Raum und in der Natur wirkt wechselseitig, der Übertritt auf dem zehn Kilometer langen Ragazer Skulpturenweg vom Dorfkern in die Erholungszone ist spielerisch gestaltet. Komprimierter und im Effekt viel kontrastreicher sind die 21 Kunstwerke in der Vaduzer Innenstadt, die besonders gezielt platziert wurden. Das Erlebnis, mit der Kunst mitten in einer Stadt in eine emotionale Konversation zu treten hat seinenganz besonderen Reiz.
Die Kunstschaffenden aus aller Welt sind auch Teil einer einzigartigen Konfrontation mit der Natur. Die besonderen Empfindungen beim Flanieren durch die mit Kunst verwandelte Landschaft sind ein Teil des Erfolgsrezeptes von Bad RagARTz. In der sich jahreszeitlich verändernden Natur, bei wechselnder Farbe und unterschiedlichem Licht entfalten die Skulpturen inmitten der Bergwelt plötzlich eine ganz andere Wirkung. Für die Skulpturenschau wird auch in diesem Jahr kein Eintritt erhoben – man braucht nur die Bereitschaft, der Kunst auf Schritt und Tritt begegnen zu wollen. Ausstellungsdauer: bis 4. November 2012. Weitere Informationen und Begleitevents: www.badragartz.ch.