Die Stadt Bern hat sich 2017 mit dem Projekt «Umsetzung hindernisfreier öffentlicher Raum» (UHR) zum Ziel gesetzt, den öffentlichen Raum so zu gestalten, dass er von allen Menschen selbstständig benutzt werden kann – auch von Menschen mit Rollstuhl oder Rollator oder von Eltern und Grosseltern, die einen Kinderwagen dabeihaben. Dazu gehört auch, an Strassen und auf Plätzen genügend Sitzbänke zur Verfügung zu stellen – Sitzbänke allerdings, die auch den Vorgaben des eidgenössischen Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) entsprechen.
Die Entwicklung der «Neuen Berner Bank» ist inzwischen abgeschlossen. Im Sommer 2018 wurde der Prototyp von der Bevölkerung getestet und positiv aufgenommen. Im Frühling 2019 geht die Bank in Serienproduktion.
In einem ersten Schritt sollen rund 500 Sitzbänke vom Typ «Neue Berner Bank» installiert werden: So können ab Herbst 2019 350 bestehende Sitzbänke in der Stadt Bern durch das neue Modell ersetzt werden, zusätzlich werden 150 neue Sitzbankstandorte geschaffen. Bis 2026 ist der flächendeckende Ersatz der bestehenden Sitzbänke durch das neue Modell geplant.