Die Gemeinde Bolligen subventioniert Aufwertungsmassnahmen zugunsten der Biodiversität künftig nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im Siedlungsraum. Dies sieht die Anfang Januar in Kraft getretene, überarbeitete Biodiversitäts-Beitragsverordnung vor. Auch Privatpersonen werden nun finanziell unterstützt. Einmalige Beiträge werden ausbezahlt für Objekte wie Asthaufen (125 Franken), Strauchgruppen (100 Franken) oder Holzbeigen (150 Franken). Auch die Wahl bestimmter Pflanzen wird belohnt. Projektbeiträge gibt es für die Pflanzung bestimmter Bäume. Weniger Steingärten, mehr einheimische Pflanzen, ist das Ziel. Ab dem Zeitpunkt der Beantragung der Fördergelder müssen private Gartenbesitzer die geplanten Massnahmen innerhalb von fünf Jahren umsetzen.
Pflanzenwahl zahlt sich aus für mehr Biodiversität im Siedlungsraum. Gartenbesitzer, die Wildstrauchhecken und einheimische Bäume pflanzen, können in Bolligen finanzielle Beiträge beantragen. Bild: GP
Bolligen setzt auf Subventionen zur Aufwertung des Siedlungsgrüns
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