In der Landwirtschaft wurden 30.503 Unfälle registriert (-4,6 Prozent). Besonders häufig ereigneten sich Unfälle beim Umgang mit Tieren sowie bei Instandsetzungsarbeiten. Im Gartenbau blieb die Unfallzahl mit 17.682 Fällen nahezu konstant. Unfallursachen sind hier vor allem Stürze sowie Arbeiten mit Heckenscheren, Motorsägen und Handwerkzeugen.
Den stärksten Rückgang verzeichnete die Forstwirtschaft mit 4.454 Unfällen (-14,1 Prozent). Unfallschwerpunkt bleibt die Holzernte, häufig verursacht durch herabfallende Baumteile. Bei der Jagd wurden 460 Unfälle gemeldet, tödliche Unfälle gab es keine.
Die meisten Unfälle betrafen die Altersgruppe der 19- bis 25-Jährigen. Von den 93 tödlichen Unfällen entfielen jedoch 29 auf Personen über 70 Jahre. Der unfallreichste Monat war wie in den Vorjahren der Juli.
Zudem erkannte die SVLFG 2.830 Verdachtsfälle als Berufskrankheiten an. Den grössten Anteil machte Hautkrebs infolge natürlicher UV-Strahlung aus. Trotz sinkender Unfallzahlen weist die SVLFG darauf hin, dass die Beitragshöhe weiterhin vom gesamten Leistungsaufwand und nicht allein von der Anzahl der Unfälle abhängt.