Unter dem Grünthema «Bäume am Bodensee» rückt das Netzwerk Bodenseegärten markante Baumriesen, historische Gehölze und botanische Besonderheiten der Vierländerregion in den Mittelpunkt. Die Bäume prägen seit Jahrhunderten die Landschaft rund um den See und erzählen von Wandel, Beständigkeit und der Geschichte ihrer Standorte.
Erlebbar wird das Thema auf zwei Themenrouten. Der «Weg der Linden» widmet sich einer der kulturhistorisch bedeutendsten Baumarten Europas. Linden dienten vielerorts als Dorfmittelpunkt, Versammlungsort und Symbolbaum. Die Route «Auf den Spuren der Exoten» führt dagegen zu Mammutbäumen und weiteren nicht heimischen Gehölzen, die von Sammelleidenschaft und Gartengeschichte zeugen. Zu den Stationen zählen unter anderem die Insel Mainau, die Insel Reichenau, der Seeburgpark Kreuzlingen, Kloster und Schloss Salem, der Arenenberg sowie der Lindenhofpark in Lindau.
Die Bedeutung der Bäume wird an zahlreichen Beispielen sichtbar. Dazu gehören die Burkhartlinde oberhalb des Überlinger Sees, eine Blutbuche im Kreuzlinger Seeburgpark oder die rund 250 Jahre alte Traubeneiche auf dem Lilienberg bei Ermatingen. In der Kartause Ittingen vermittelt zudem ein Waldrundgang Wissen über Geschichte, Ökologie und Nutzung des Waldes.
Höhepunkte des Gartenjahres sind die beiden Festivals «Blütenzauber der Bodenseegärten» vom 5. bis 7. Juni sowie die «Lange Nacht der Bodenseegärten» vom 4. bis 6. September 2026.
Weitere Informationen zum Grünthema und zu den Veranstaltungen finden Sie unter folgendem Link.