Die Gemeinde Bergell ist 2010 aus der Fusion der fünf Gemeinden im Tal hervorgegangen. Damals wurde eine Gesamtstrategie entwickelt, um die bestehende Stärken zu erkennen und daraus neue Ziele zu formulieren. Laut Heimatschutz wurde die intakte Kulturlandschaft, die bis heute eine einmalige Symbiose von Landschaft und Siedlung darstellt, als wertvoller Standortvorteil erkannt. Zur Sicherung und zum Erhalt des baukulturellen Erbes verfügt die Gemeinde über ein umfangreiches kommunales Denkmalpflege-Inventar und präzise Schutzzonen. Wie der Heimatschutz ausdrücklich betont, wurden darin über die architektonischen Höhepunkte hinaus auch unscheinbare, aber nicht minder prägende Elemente wie die zahlreichen Nutz- und Ziergärten samt ihren Umfassungsmauern als wichtige Bestandteile des Siedlungsbildes erkannt und geschützt.wab
Intakte Kulturlandschaft als Standortvorteil gepflegt. Bild: Schweizer Heimatschutz.
Bauten und Kontext erhalten: Palazzo Salis, Bondo, Arch. Francesco Croce, 1766-1775 (Foto: Schweizer Heimatschutz)
Wakkerpreis 2015 geht an die Gemeinde Bergell
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