Das Blumensaatgutgeschäft gehört zur Geschäftseinheit Lawn & Garden. Als Beweggründe werden die Veränderungen in den Vertriebskanälen und im Einzelhandel geltend gemacht. Das Unternehmen will verstärkt in die Chemie für den professionellen Markt wie Golfplatzmanagement und Schädlingsbekämfpung investieren. Weitere Angaben zur geplanten Veräusserung werde das Unternehmen nicht machen, wie es in der Medienmitteilung heisst.
Syngenta bietet nach eigenen Angaben das industrieweit breiteste Angebot an Topf- und Beetpflanzen. Sluis & Groot in den Niederlanden (Übernahme 1980), Fischer in Deutschland (Übernahme 2007) und GoldsmithSeeds in den USA (Übernahme 2008) sind führende Züchtungshäuser, die zu Syngenta gehören. Jährlich werden über 500 Millionen Stecklinge produziert, über fünf Millionen Gramm Saatgut und eine Milliarde Jungpflanzen. Laut den Angaben des Onlineportals Finanz und Wirtschaft generiert das Blumensaatgutgeschäft einen Jahresumsatz von rund 300 Mio USD, was 2 % des Gruppenumsatzes ausmache und etwa der Hälfte des gesamten Bereichs «Lawn & Garden» entspreche.
Syngenta wehrt sich derzeit gegen einen Übernahmeversuch des amerikanischen Agrochemiekonzerns Monsanto. wab
Syngenta plant den Verkauf des Blumensaatgutgeschäftes
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