Rolf Krebs, 1967 in Bern

Rolf Krebs, 1967 in Bern geborene Umweltnaturwissenschafter, wird ab 1. August das Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen IUNR der ZHAW in Wädenswil leiten.

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Rolf Krebs wird neuer Leiter des ZHAW-Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen

Rolf Krebs, Professor für Bodenökologie an der ZHAW, wird neuer Leiter des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen IUNR in Wädenswil. Per 1. August 2017 löst er den langjährigen Institutsleiter Jean-Bernard Bächtiger ab, der dann in Pension geht.

Rolf Krebs ist seit 2008 Professor für Bodenökologie und Leiter des Zentrums für Nachhaltige Ressourcen am IUNR. Er promovierte an der ETH Zürich zum Thema Immobilisierung von Schwermetallen in Landwirtschaftsböden. Als neuer Institutsleiter wird Rolf Krebs die Verantwortung für Lehre, Forschung und Entwicklung, Weiterbildung sowie Dienstleistungen übernehmen. Das IUNR gehört zu den wichtigsten Bildungsinstitutionen im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich und ist spezialisiert auf Agrofoodsysteme, Biodiversität, Ökotechnologien sowie die Beziehung Mensch und Umwelt. Das Bildungsangebot umfasst einen Bachelor- und einen Masterstudiengang. «Die Schweiz ist mehr denn je auf Top-Fachkräfte im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit angewiesen. Mir ist es wichtig, dass wir hervorragend ausgebildete Fachkräfte in den Arbeitsmarkt entsenden, die Zusammenhänge erkennen», erklärt Rolf Krebs. Dies will er auch durch eine verstärkte internationale Zusammenarbeit in den verschiedenen Kompetenzbereichen des IUNR erreichen.

Der bisherige Institutsleiter Jean-Bernard Bächtiger hat das IUNR und seine Vorgängerinstitutionen während über dreissig Jahren aufgebaut und geprägt. «Er hat seine visionären Fähigkeiten für die Entwicklung von Lehre und Forschung eingesetzt und das IUNR als national führendes Institut im Bereich Umwelt und natürliche Ressourcen positioniert.», würdigte Urs Hilber, Direktor des Departements Life Sciences und Facility Management, Bächtigers Leistung. Aus dem einstigen Lehrgang Hortikultur wurde schliesslich der Studiengang Umweltingenieurwesen mit derzeit rund 450 Studierenden. Daneben arbeiten 23 Forschungsgruppen am IUNR.

Quelle: ZHAW

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