Ins Leben gerufen wurde der «Tag des Friedhofs» im Jahr 2001 in Deutschland und hat dort in den vergangenen Jahren immer viele Interessierte und Neugierige angelockt. Auf Anfrage aus Deutschland hat die Stadt Zürich das Thema aufgegriffen und verschiedene Schweizer Städte wie Biel, Luzern, Zürich und Winterthur zum Mitmachen bewegen können. Die beteiligten Städte veranstalten einen Tag der offenen Tür und bieten Führungen an. Die Abteilung Infrastruktur, Friedhof- und Bestattungswesen der Stadt Biel wird auf dem Friedhof Madretsch, dem grössten der drei Bieler Friedhöfe, Türen und Tore öffnen. In Zürich bietet sich die Gelegenheit, sich auf neue Weise mit dem Friedhof Eichbühl auseinanderzusetzen. In Winterthur stehen die Türen im Friedhof Rosenberg und im Krematorium Winterthur offen. Die Stadt Luzern weiht am Vorabend des Tages des Friedhofs auf dem Friedhof Friedental das neue Urnengemeinschaftsgrab mit Namensnennung ein.
Mit dem Anlass wird auf die Bedeutung der Friedhöfe aufmerksam gemacht. Friedhöfe bringen Natur und Landschaft in die Stadt. Sie sind Orte der Ruhe und der Begegnung und laden zur Besinnung, aber auch zur Auseinandersetzung mit der Zukunft ein.
Friedhöfe bringen Natur und Landschaft in die Stadt. Der Tag des Friedhofs macht auf die kulturelle Bedeutung der Friedhöfe aufmerksam. Im Bild Friedhof Rosenberg in Winterthur. Bild: zvg
Erster Tag des Friedhofs in Schweizer Städten
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