Laut Urs Tischhauser, Leiter der Stadtgärtnerei, gab es in seiner Amtszeit von 20 Jahren kein vergleichbares Ereignis. Betroffen sind 30 bis 40% der Stadtbäume, das entspricht 1000 bis 1500 Bäumen. Das Ausmass der Schäden ist deshalb so hoch, weil der Schneefall zu einem Zeitpunkt kam, als viele der Bäume noch belaubt waren. Der nasse und schwere Schnee ist auf den Blättern liegen geblieben. Zahlreiche Äste brachen unter dem Druck der aussergewöhnlich hohen Last des nassen und schweren Schnees. Betroffen sind alle Baumarten, darunter auch an den Schneefall angepasste Baumarten wie der Bergahorn. Stark geschädigt sind vor allem auch Jungbäume. Nebst dem frühen Schneefall nennt der Leiter der Stadtgärtnerei die langanhaltende Trockenheit als Ursache für das Ausmass der Schäden. Die Bäume hätten weniger Wasser gespeichert als üblich und seien deshalb nicht so elastisch gewesen wie in anderen Jahren.
Jeder dritte Baum in Chur weist Bruchschäden auf. Bild: Stadtgärtnerei Chur.
Die Schneelast setzte den Stadtbäumen in Chur zu
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