Die Klimaszenarien des Projekts CH2011 und die Resultate des Projekts «Klimaänderung und Hydrologie in der Schweiz» machen deutlich, dass die Schweiz auch in ferner Zukunft über genügend Wasser verfügen wird. Regional kann es unter Umständen aber zu Wasserknappheit kommen. Der vom Bundesrat gutgeheissene Bericht des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) empfiehlt nun ein stufenweises Vorgehen: Zunächst sind die Risikogebiete zu identifizieren, danach sollen die Kantone eine Bewirtschaftungsplanung der Wasserressourcen für die betroffenen Regionen ausarbeiten. Für die Landwirtschaft, den Energiesektor und die Schifffahrt werden spezifische Massnahmen vorgeschlagen. Der Bund soll die Kantone bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe mit geeigneter Hilfestellung sowie mit der Veröffentlichung einer Praxishilfe unterstützen. Er empfiehlt den Kantonen, die in ihrem Kompetenzbereich liegenden Massnahmen umzusetzen. Diese können, so das BAFU, als Bestandteile des künftigen Aktionsplans zur bundesrätlichen Strategie «Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz» betrachtet werden, welche die Sommertrockenheit als eine der grössten Herausforderungen identifiziert.
Bundesrat beschliesst allgemeine Massnahmen für Jahre mit lokaler Wasserknappheit
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