Der Asiatische Laubholzbockkäfer befällt gesunde Bäume zahlreicher Laubholzarten und bringt diese innerhalb weniger Jahre zum Absterben. Die Bundesbehörden warnen deshalb vor der Verbreitung. Falls sich der Käfer in der Schweiz ausbreiten sollte, wird mit grossen ölologischen und wirtschaftlichen Schäden im Wald, in Grünanlagen und in landwirtschaftlichen Obstkulturen gerechnet. Der Käfer ist daher gemäss Pflanzenschutzverordnung des Bundesrats ein besonders gefährlicher Schadorganismus, der nicht in die Schweiz gebracht und verbreitet werden darf und der konsequent bekämpft werden muss.
Bei einer umfassenden Untersuchung, verstärkt durch speziell ausgebildete Spürhunde aus Österreich, stiessen die Fahnder im Kanton Freiburg auf einen befallenen Ahorn und eine Hecke mit zahlreichen Eiablagen. Laut Mitteilung mussten Baum und Hecke gerodet werden. Im Kanton Thurgau wurden zudem tote Käfer zwischen Palettenholz und zwischen importierten Steinen aus China gefunden. Ein weiterer Hinweis auf einen Befall ist aus dem Kanton Basel-Landschaft eingegangen.
Es werden regelmässige Kontrollen an den Orten mit Befund durchgeführt hinsichtlich Käfern, Eiablagestellen, Ausbohrlöchern und Bohrspänen. Vorgesehen ist weiter der Einsatz von Spürhunden, die vor allem auch Steinlieferungen kontrollieren sollen. Den Kantonen wird ein Flugblatt (siehe pdf zu dieser Newsmeldung) zur Verfügung gestellt. Nähere Informationen sind auf der Website aufgeschaltet unter www.bafu.admin.ch/anolophora.
Der gefürchtete Asiatische Laubbockkäfer befällt gesunde Laubbäume.
Bund ergreift Massnahmen zur Bekämpfung des Laubholzbockkäfers
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