Eine Fallstudie für Zürich untersuchte die Klimarisiken für 182 Arten aus sechs Artengruppen, darunter Bäume, Amphibien, Schmetterlinge, Libellen, Grashüpfer und Vögel. Die Ergebnisse zeigen, dass die lokalen Temperaturen in Städten um bis zu 2 °C von regionalen Klimadaten abweichen können. Dadurch werden die tatsächlichen Klimarisiken für die urbane Biodiversität bislang deutlich unterschätzt. Der Modellierungsansatz lässt sich weltweit anwenden und soll dazu beitragen, Massnahmen zur Hitzeminderung und zur Schaffung von Rückzugsräumen gezielter zu planen.
Die Wärmeinseln in Städten können im Tool WSL und der EAWAG nun abgebildet werden. Bild: zVg
Neues Modell zeigt Wärmeinseln in der Stadt
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