Zwei Murgänge richteten im Jahr 2023 in der Gemeinde Schwanden erhebliche Schäden an.Bild: zvg

Die drei Siegerteams im Bild mit OST-Professor Peter Vogt.

Die Arbeit aller Studierenden sowie Betreuenden wurde mit Geschenkkörben mit Glarner Produkten verdankt.

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Neugestaltung nach Erdrutsch: Studierende der OST entwickeln Konzepte für zerstörte Freiräume in Schwanden

Der verheerende Hangrutsch in Schwanden (GL) Ende 2023 hat zu schweren Verwüstungen im Quartier Plattenau geführt. 15 Gebäude wurden zerstört, der Gesamtschaden beträgt rund 25 Millionen Franken. In einem von der OST initiierten Wettbewerb entwickelten Landschaftsarchitektur-Studierende Konzepte zur Wiederherstellung der Freiräume unter Berücksichtigung nachhaltiger Bauweisen und digitaler Planungsmethoden.

Die Wettbewerbsbeiträge zeigen, wie die Freiräume im verwüsteten Quartier Plattenau wieder lebenswert gestaltet werden können. Den Anstoss für den studentischen Wettbewerb, der von OST-Professor Peter Vogt begleitet wurde, gab Jürg Hefti, der als Anwohner im Erdrutschgebiet selbst betroffen ist. Ein wichtiger Aspekt bei diesem studentischen Wettbewerb sei die Solidarität, so Peter Vogt in der Medienmitteilung zur Preisverleihung. 

Eine Fachjury prämierte drei herausragende Projekte. Dabei setzten alle prämierten Projekte auf die Verwendung von Material aus dem Erdrutsch.

Bestes Gesamtprojekt: Felix Kratter und Silvan Wildli schufen eine beruhigende Umgebung. Im Zentrum ihres Projektes stehen zwei Brunnen, viel Wasser und eine üppige Begrünung. Die Betonelemente für Pflanzungen und Wasserläufe bestehen aus gemahlenem Steinmaterial aus dem Erdrutschgebiet.

Grösste Innovation: Leonie Schenkel und Lucia Schaller nutzten Findlinge aus dem Erdrutsch als Sitzsteine und gestalteten Wege aus gesägten Verrucano-Platten. Ihr Konzept kombiniert robuste, lokale Materialien mit einer biodiversen Vegetation zur ökologischen Aufwertung der Freiräume.

Grösste Realisierbarkeit: Jan Gattiker und Oliver Portner setzten auf einfache, kosteneffiziente Techniken mit durchlässigen Grünflächen zur Förderung der Versickerung und Minimierung von Oberflächenabfluss.  

Ein zentraler Aspekt der Konzepte war die Integration von digitalen Planungsmethoden, darunter 3-D-Modellierung und GIS-gestützte Analysen zur Optimierung der topografischen Gegebenheiten. Die Studierenden erprobten innovative Entwurfs- und Bauprozesse entlang der gesamten digitalen Baukette – von der Datenerfassung bis zur modellgestützten Umsetzung.

Trotz der inspirierenden Ideen bleibt die Finanzierung der Freiraumgestaltung eine Herausforderung. Da Versicherungen Schäden in Freiräumen in der Regel nicht abdecken, setzt die Quartierbevölkerung auf eine Spendenaktion zur Deckung der rund 500 000 Franken umfassenden Kostenlücke. Weitere Informationen

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