Im oberen Abschnitt des Parks im Mendrisiotto findet sich entlang des Flusses eine eindrückliche Naturlandschaft – ein grünblauer Korridor durch dicht besiedeltes Gebiet. | Bilder: zvg

Wiesen, die regelmässig überfluten, sind selten geworden. Hier leben spezielle Pflanzengemeinschaften und diverse Tierarten nutzen sie als Kinderstube.

Die Beschilderung gibt den Besuchenden auch dort Orientierung, wo sich der Weg in Siedlungs- und Industriegebieten zu verlieren scheint.

Binding-Anerkennungspreis: Der Natur- und Erlebnisweiher liegt zwischen der Autobahn A18 und einem renaturierten Abschnitt der Birs.

Auffällig ist die geometrische Anordnung der unterschiedlichen Weiherteile. Sie soll an deren künstliche Herkunft erinnern.

Die unterschiedlichen Wasserstände des Weihers bieten vielen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. In Kombination mit dem angrenzenden Fluss Birs entsteht so auf kleinem Raum eine ausgesprochen hohe Biodiversität.

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Der Binding-Preis 2024 geht an ...

Der höchstdotierte Biodiversitätspreis der Schweiz geht dieses Jahr an den Verein Cittadini per il Territorio, der im dicht besiedelten Mendrisiotto innert zehn Jahren einen Naturpark realisiert hat. Der Park folgt dem Lauf des Flusses Laveggio und ist heute eine Lebensader für Mensch und Natur.

Jahrzehntelang wurde alles getan, um das Wasser möglichst schnell aus den Städten und Dörfern abzuleiten. Doch mit dem spürbaren Klimawandel wächst das Bewusstsein, wie wichtig Gewässer und ihre Ufer für die Natur und damit auch für das menschliche Wohlbefinden sind. Das Thema des diesjährigen Binding-Preises für Biodiversität lautet deshalb «Wasser und grünblaue Lebensräume» im Siedlungsraum. Von insgesamt 28 eingereichten Projekten hat der Parco del Laveggio die Jury am meisten überzeugt. Der Verein «Cittadini per il Territorio» erhält den mit 100 000 Franken dotierten Hauptpreis für Aufwertungsmassnahmen zugunsten der Biodiversität entlang des Laveggio, vermeldet die Sophie und Karl Binding Stiftung. 

Der Binding-Anerkennungspreis in der Höhe von 25 000 Franken geht an die Gemeinde Reinach im Kanton Basel-Landschaft für den Bau eines Natur- und Erlebnisweihers auf dem Areal der ehemaligen ARA Birs. 

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Die Besten 2025
Museum für Gestaltung Zürich, Ausstellungsstrasse 60, Zürich

Die von Hochparterre prämierten Projekte, aus Architektur, Design, Landschaftsarchitektur werden in einer Ausstellung präsentiert. Öffnungszeiten: Di. bis So., 10 bis 17 Uhr, Do. 10 bis 20 Uhr; montags sowie 24./25. Dezember und 1. Januar geschlossen.

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Die Swissbau ist die führende Plattform der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft und verbindet physisch wie digital eine grosse Community an Experten und Entscheidungsträgerinnen. Nationale und internationale Unternehmen bieten einen ganzheitlichen Überblick über Innovationen, Trends und Lösungen der Bau- und Architekturszene.
Auszug aus dem Rahmenprogramm: 
Sa., 20. Januar 2026, 11 bis 12 Uhr: Expertentalk: Wie schaffen wir Schwammstadt im Bestand? 
Sa., 20. Januar 2026, 14 bis 15 Uhr: Zukunft Schwammstadt: Neue Strategien und Konzepte für einen klimaresilienten Siedlungsraum. 
Sa., 20. Januar 2026, 14 bis 15 Uhr: Keynote-Referat und Diskussionsrunde zum Thema «Sozialräumliche Aspekte in der Landschaftsarchitektur». 
Sa., 20. Januar, 15.30 bis 16.30 Uhr: Kühlung durch Grün – Fachvortrag von Sebastian Mühlemann (Experte für urbane Begrünungen) und Stefan Jack (Dozent an der BFH).
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20.01.2026  –  23.01.2026
Messe Essen

Die Weltleitmesse des Gartenbaus ist der Treffpunkt der grünen Branche. Hier präsentieren Aussteller aus aller Welt ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Pflanzen, Technik, Floristik und Ausstattung. Keine andere Messe bietet so viel Pflanzenvielfalt und so viele Pflanzenneuheiten. Klimawandel und Nachhaltigkeit sind hier die bestimmenden Themen. Weitere Infos und Tickets.

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