Forschende in Sao Paulo haben zwei Jahre lang Regenwasser gesammelt und auf verschiedene Pflanzenschutzmittel untersucht. Das Ergebnis ist deutlich. In jeder einzelnen Probe wurden Rückstände mehrerer Wirkstoffe gefunden. Besonders auffällig waren Atrazin und Tebuconazol, die eine Nachweisrate von einhundert Prozent erreichten. Die Konzentrationen lagen teils bei mehreren hundert Nanogramm pro Liter und waren in landwirtschaftlich geprägten Regionen am höchsten. Die Untersuchung bestätigt, dass Pestizide in der Atmosphäre unterwegs sind und mit jedem Regenereignis erneut auf Böden und in Gewässer gelangen können. Für Ökosysteme bedeutet das einen Eintrittspfad, der bislang oft unterschätzt wurde. Die Forschenden fordern daher mehr Messungen und eine genauere Überwachung, um die Folgen für Umwelt und Gesundheit besser einzuschätzen.
Pestizide im Regen nachgewiesen
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