Die Aussichtsterrasse («Bäumli») im Nordosten der Stadt bietet einen Überblick über die Stadt. Bild: Stadtgrün Winterthur

Erfolgreiche Rezertifizierung: Winterthur bleibt «Grünstadt Schweiz»

Die Rezertifizierung durch die Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter (VSSG) wurde erfolgreich abgeschlossen. Winterthur ist in den kommenden sechs Jahren erneut «Grünstadt Schweiz». Im Rahmen der Rezertifizierung wurde ein umfangreicher Massnahmenkatalog erarbeitet.

Stadtgrün Winterthur hat damit den parlamentarischen Auftrag zur Weiterführung des Labels «Grünstadt Schweiz» der Stufe Silber nach der Erstzertifizierung im Jahr 2017 erfolgreich umgesetzt. Der aufwendige Rezertifizierungsprozess wurde laut Mitteilung genutzt, um Handlungsschwerpunkte zu setzen. Zentrales Ziel ist der nachhaltige Aufbau des Stadtbaumbestands. Dabei wird auf genetisch vielfältige, standortangepasste Bäume aus regionalem Saatgut gesetzt, um die Anpassungsfähigkeit zu erhöhen und den Import von Bäumen unbekannter Herkunft zu vermeiden. Weiter soll der Baumschutz auf Baustellen intensiviert werden. Stadtbildprägende Altbäume sowie Biotop- und Klimabäume werden verstärkt gepflegt und geschützt und die Erneuerung des Baumbestands vorangetrieben.

Im Sinne der Kreislaufwirtschaft werde der Ressourcenverbrauch bei Bau und Unterhalt der Grünflächen laufend reduziert – insbesondere durch die Nutzung von gespeichertem Wasser zur Bewässerung in heissen Sommermonaten. Gestützt auf den Beschluss des Stadtrates kommen ausschliesslich Betriebsmittel zum Einsatz, die auf der jeweils aktuellsten «Betriebsmittelliste für den biologischen Landbau der Schweiz» des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) aufgeführt sind.

Bei der Planung und Realisierung von Grünanlagen wird der partizipative Ansatz verfolgt. Pflege und Bewirtschaftung orientieren sich an den Prinzipien der naturnahen Gestaltung und biologischen Vielfalt. Dabei kommen boden- und bestandsschonende Maschinen zum Einsatz. Die Förderung der Arten- und genetischen Vielfalt sowie der bevorzugte Einsatz einheimischer Pflanzen aus geeigneten Herkunftsgebieten stehen dabei im Vordergrund. Ergänzend werden auch nichtinvasive, exotische Kulturpflanzen verwendet.

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