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Donnerstag, 4. Juli 2019

Wallis gilt ab sofort als Feuerbrand-Quarantäneregion

Das Krankheitsbild des Feuerbrands äussert sich dadurch, dass Triebe vertrocknen und sich die Triebspitzen hakenförmig nach unten krümmen.
 
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20 Gemeinden haben in diesem Jahr bereits Feuerbrandbefall gemeldet. Das zeigt die am 4. Juli 2019 von Agroscope aufgeschaltet Befallskarte. Von der gefährlichen Krankheit ist mit Brämis VS eine Ortschaft betroffen, die ausserhalb der Befallszone 2019 liegt. Der Kanton Wallis wird neu als Quarantäneregion eingestuft.

In Brämis VS wurde Feuerbrand an Apfel- und Birnbäume festgestellt. Breitet sich diese Krankheit aus, kann sie den ganzen Wirtschaftssektor in Gefahr bringen. Das kantonale Amt für Obst- und Gemüsebau verstärkt die Kontrollen in der Nähe der befallenen Parzellen und empfiehlt allen in der Region wohnhaften Personen, ihre Kernobstbäume (vor allem Quitten-, Birn- und Apfelbäume) regelmässig zu überprüfen und jeden Verdacht zu melden. Von der gefährlichen Krankheit können auch Zierpflanzen wie Cotoneaster, Pyracantha und Weissdorne befallen werden. Um eine Verbreitung zu verhindern, muss befallenes Pflanzenmaterial wie Triebe oder ganze Bäume in der Verbrennungsanlage vernichtet werden. Bei starkem Befall – wie dies auf einigen Parzellen in Brämis der Fall ist – werden die Bäume vor Ort verbrannt. Die Diensstelle für Landwirtschaft des Kantons Wallis weist darauf hin, dass Werkzeuge und Schuhe im Zweifelsfall zu desinfizierent und Kleider zu wechseln sind, bevor man sich in andere Kulturen begibt. Auch die Verschiebung von landwirtschaftlichen Fahrzeugen von einer Parzelle zur anderen ist untersagt.

 

crs
 

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