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grün+raum - Heft Nr. 02/2017
Dienstag, 10. Oktober 2017

Nützliche Tipps, bemerkenswerte Produkte und besondere Veranstaltungen

Als gruppierte Objekte eingesetzt, leistet die Kollektion Rubix einen Beitrag zur Gestaltung des modernen öffentlichen Raums. Bild: zvg
 
Bewertung: 
+++ Premiere: Öffentlicher Elektrogrill am Strand von Yverdons les Bains +++ Junges Design: «Sitzen stehend Leute +++ Recycling: Stadtmobiliar aus Lastwagenreifen +++ Neue Form: Bodenbelag mit faszinierender Optik +++ Diskussion online: Die Zukunft des öffentlichen Raums +++ Buchtipp: BIM – Building Information Modeling +++

 

Premiere

Öffentlicher Elektrogrill am Strand von Yverdons les Bains 

Im letzten Herbst testete Yverdons les Bains am Strand des Neuenburgersees einen Elektrogrill, der der Öffentlichkeit gratis zur Verfügung stand. Gemäss einem Bericht in «La Région – Nord Vaudois» war dies eine Premiere in der Schweiz. Laut Johannes Meissner, Commercial Director von greenplate,  seien nach Ablauf der Testphase nun weitere Geräte bestellt worden. Sie sollen ab 2018 mittels Solaranlage ins Konzept der erneuerbaren Energie der Stadt integriert werden. Seit 2010 ist Yverdons les Bains Energiestadt.

Der Strandgrill in Yverdons les Bains ist ein Produkt der Firma Greenplate (www.greenplategrill.ch). Die Greenplate Grilleinheit mit zwei Kochplatten ist ein freistehendes Modell mit Edelstahlverkleidung. «Dieses Modell ist ideal für die Installation in grösseren Parks und Grünanlagen», schreiben die Hersteller. Die Temperatur kann bis zu 320 °C eingestellt werden. Per Knopfdruck wird der Grill, der mit einer Kindersicherung ausgestattet ist, gestartet. Ein LED-Lämpchen leuchtet rot während der Grill aufheizt und wird grün, sobald das Grillgut aufgelegt werden kann. 

Die Greenplate-Grills werden in der Schweiz hergestellt und basieren auf einer Technologie, die sich bereits in Australien bewährt hat. Sie wurden ursprünglich entwickelt, um das Risiko unkontrollierter Feuer einzudämmen.  O. Gut

 

Junges Design

«Sitzen stehend Leute»

81 Bewerbungen aus 18 Ländern gingen dieses Jahr bei der Fachjury der spoga + gafa für den unique youngstar 2017 ein. 16 der besten Ideen rund um das Thema «Outdoor Living» wurden für das diesjährige Finale nominiert. Für die Möblierung des öffentlichen Raums interessant dürfte das drittplatzierte Projekt «Sitzen stehend Leute» sein, entwickelt von Chris Walter und Amélie Ikas von der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle (D). «Es ist ein Ort, der Begegnungen schafft; eine Kette, die mit ihren Gliedern flexibel verformbar ist, um der Divergenz menschlicher Kommunikation gerecht zu werden», beschreiben sie das Produkt. Die Flexibilität unterstütze all die vorstellbaren Situationen unterschiedlichster Gespräche, um diesen eine Form zu schenken. Die Jury hob besonders die Bedeutung für den öffentlichen Raum hervor. Das Produkt biete einen spielerischen Zugang, lade zum Sitzen ein, sei leicht bedienbar und fördere die Kommunikation und Interaktion im öffentlichen Raum. og

 

Recycling

Stadtmobiliar aus Lastwagenreifen

Die neue Kollektion Rubix von Velopa (www.velopa.ch) ist mehr als ein Absperrelement. Intelligente Zusatzeigenschaften und -funktionen machen sie zu einem städtebaulichen Objekt. Auffällig ist der aus rezyklierten Lastwagenreifen oder wahlweise aus Kautschuk-Granulat gefertigte Körper der Kollek-tion. Der gummielastische Kautschuk-Werkstoff EPDM wird hauptsächlich als Bodenbelag von Sportplätzen eingesetzt. Er zeichnet sich, wie auch die rezyklierten Lastwagenreifen, durch eine hohe Temperatur- und Witterungsbeständigkeit aus. Die Unterkonstruktion besteht aus feuerverzinktem Stahl.

Der Kopfteil trägt zur eigentlichen Nutzenerweiterung des Pollers bei. Er wird zum Hocker oder zum Sessel, zum platzsparenden Veloanlehnbügel mit Anschlussmöglichkeit für die Diebstahlsicherung oder zum Anlehnpfosten für wartende oder sich unterhaltende Passanten.

Die Poller-Serie wurde von Rita Weder (WederWerk, Olten; wederwerk.ch) und Albrecht Ecke (eckedesign, Berlin) entworfen. og

 

Neue Form

Bodenbelag mit faszinierender Optik

Polygon ist der Name eines neuen Bodenbelags, der sich aus acht unterschiedlich geformten Verbundsteinen zusammensetzt. Entwickelt wurde das System von Creabeton Matériaux. Es kam laut Medienmitteilung bei der Gestaltung der Aussenflächen des Studentenheims im ETH-Campus Hönggerberg erstmals zum Einsatz. Die feinen Rillen in den Oberflächen wirken rutschhemmend und die mit einem Sand-Splitt-Gemisch gefüllten Fugen gewährleisten eine optimale Versickerungsleistung. Nicht sichtbare Distanznocken sorgen dafür, dass die Steine auch bei hohen Belastungen nicht verrutschen. og

 

Diskussion online

Die Zukunft des öffentlichen Raums

Der SIA veranstaltete in Kooperation mit dem Schweizerischen Städteverband am 21. September 2017 die Tagung «Mehr als Gestaltung. Öffentliche Plätze 4.0». Die eingeladenen Kultur- und Sozialwissenschafter, Architekten, Landschaftsarchitekten, Künstler und Journalisten diskutierten Themen wie «Plätze – Lebensraum für Menschen, Identität für die Stadt», «Ablehnung als Qualitätsprädikat? Platzgestaltung zwischen Planer- und Besucherinteressen».

Die Aufzeichnung des Anlasses ist auf der SIA-Webseite www.sia.ch/de/themen/baukultur/tagung-oeffentliche-plaetze online abrufbar. og

 

Buch-Tipp

BIM – Building Information Modeling 

Die Publikation zum Building Information Modeling (BIM) fasst aktuelle Erfahrungsberichte von Protagonisten aus der gesamten Wertschöpfungskette Bau zusammen. Ergänzt werden die Praxisbeispiele durch Fachbeiträge und Interviews zu organisatorischen, technischen und juristischen Handlungsfeldern im Zusammenspiel mit BIM. Hinzu kommt die Sicht aus der öffentlichen Hand, der Blick ins europäische Ausland und der Status quo in der Architekturausbildung am Beispiel fortschrittlicher Lehrinstitute aus dem deutschsprachigen Raum. og

BIM – Building Information Modeling I Management. Herausgeber: Tim Westphal, Eva Herrmann. Umfang 128 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und erklärenden Grafiken, Format 21 x 29,7 cm, Broschur. Kosten Fr. 59.85. Edition Detail, 2015. ISBN 978-3-95553-279-6

 

 

 

 

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