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Dienstag, 10. April 2018

Möhrenfliege wird durch Klimaerwärmung gebremst

Möhrenfliegen-Larve (Foto: Agroscope)
 
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Üblicherweise gedeihen Schädlinge mit fortschreitendem Klimawandel besser. Sie dehnen ihr Verbreitungsgebiet aus oder produzieren häufiger im Jahr Nachkommen. Bei der Möhrenfliege ist es genau umgekehrt.

 

Daten aus dem Fallenmonitoring von Agroscope zeigen, dass die Möhrenfliege (Psila rosae) in der Deutschschweiz in Jahren mit feuchten Sommern (2007, 2014) drei vollständige Generationen ausbildete. Dagegen war der Flug der dritten Möhrenfliegen-Generation nach Sommern mit ausgeprägten Hitzeperioden an vielen Standorten äusserst schwach – so geschehen 2006, 2013, 2015 und 2017. In den genannten Jahren lagen die Bodentemperaturen in 10 cm Tiefe im Juni oder Juli mehrere Wochen lang über 23 °C, was bei Larven und Puppen der Möhrenfliege die Sterblichkeit erhöht oder zu einem vorübergehenden Entwicklungsstopp der Puppen führt. Der Klimawandel könne das Auftreten von Entwicklungspausen begünstigen und die Anzahl Generationen pro Jahr reduzieren, folgert Agroscope aus diesen Erkenntnissen. 

crs
 

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