Benutzeranmeldung


 
Dienstag, 26. Juni 2018

Festival der Schmetterlinge in Zuchwil

Die Wildblumenziegel fanden Anklang.
 
Bewertung: 
In Zusammenarbeit mit den «Swiss Butterfly Breeders» veranstaltete das Wyss GartenHaus Zuchwil am vergangenen Wochenende erstmals das Festival der Schmetterlinge. Das Programm mit begehbarer Schmetterlingsschau mit Faltern aus allen Kontinenten, dem Schmetterlings-Markt, der Raupenschau und der Ausstellung der Nektar- und Futterpflanzen fand überregional Beachtung und lockte das Publikum in Scharen in den Park und das Gartencenter.

«Wer Schmetterlinge liebt, muss Raupen mögen», war am Eingang zur Raupenschau des Vereins Swiss Butterfly Breeders, mit dessen prominentem Mitglied Papa Papillon, zu lesen. Die in den Netzbehältern (Aerarium) ausgestellten Raupen von Lindenschwärmern, Totenkopfschwärmern oder Abendpfauenaugen stiessen vor allem auch bei den jüngsten Besuchern auf Begeisterung. Zu einem symbolischen Preis von einem Franken konnten sie eine Raupe erwerben. Die ausstellenden Züchter gaben Tipps für die Zucht mit auf den Weg. «Das Timing stimmt, die Raupen haben die richtige Grösse», so Züchter Hans-Martin Bürki-Spycher.  «Die Besucher fragen uns ein Loch in den Bauch. Wir sind überwältigt», stellt er mit Freude fest. Jeder Einzelne könne zum  Artenerhalt beitragen, indem er eine Gartenpartie verwildern lässt oder Futterpflanzen auf dem Balkon anbaut.
Das passende Angebot war im Park ausgestellt. Die Reihe der von der Gärtnerei
D. Labhart auf Schafwolle kultivierten Wildblumenziegel wurde mit der gemeinsam mit  Papa Papillon entwickelten Schwalbenschwanz-Oase erweitert. Eine Schale ist bestückt mit Fenchelpflanze, Weinraute (Ruta graveolens), Lavendel und Thymian sowie einem Stein. Seine Wärmeabstrahlung begünstigt die Eiablage. Die Duftmischung lockt verschiedene Falter an. Der Nektar der Blütenpflanzen ist Nahrungsquelle. Wichtig ist ein in der Umgebung verteiltes Vorkommen der Pflanzen. Ein Initialziegel kann mit wenigen Spatenstichen in den Rasen gepflanzt werden. Eine Nektaroase für Schmetterlinge sind zudem Blumenwiesen. Als Ziegel eingepflanzt, kann von Beginn an ein blütenreiches Bild erzeugt werden. Schmetterlingsmagnete wie Fenchel, Weinraute, Rübli, Ysop und Duftnessel gedeihen auch im Wyss-Biogarten, den Silvia Meister für den am Festival angebotenen Kurs nutzte und der als Schulungsgarten für die Wyss-Gartenakademie bewirtschaftet wird. Wildpflanzen werden im Hinblick auf das Biodiversitätsprogramm vermehrt auch im Fachgartencenter zu finden sein.

Text und Bilder: wab
 

Stellenmarkt

>> alle Stellen

Dossier

>> alle Dossiers
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung

Gärtner-Börse

Zur Zeit sind keine Kleinanzeigen vorhanden.
>> zur Gärtner-Börse