Benutzeranmeldung


 
Mittwoch, 8. Mai 2019

Einheimische Pflanzen im Mystery-Shopping-Check

Daniel Ballmer, Geschäfts- und Projektleiter des Vereins Floretia, ging in acht Verkaufsstellen auf Mystery-Shopping-Tour.
 
Bewertung: 
Wie gut kennt sich das Verkaufspersonal in Bau- und Hobbymärkten und in Fachgartencentern mit einheimischen Pflanzen aus? Daniel Ballmer, Geschäfts- und Projektleiter des Vereins Floretia, ging im Auftrag des Kassensturzes bzw. in eigener Mission für den Verein Floretia auf Mistery-Shoppingtour. Der Kassensturz berichtete in seiner Spezialsendung zur von SRF und weiteren Verbänden lancierten Biodiversitäts-Kampagne «Mission B».

 Das Resultat fiel eindeutig aus: Schlechte Noten gab es für die Bau- und Hobby­märkte, die, so geschehen bei der Landi (Note 2,2), dem Mystery-Shopper Sommerflieder als einheimische Pflanze mitgaben, der zudem nicht als invasiver Neophyt gekennzeichnet war. Bei Obi (Note 2,4) galt der Kirschlorbeer, zwar korrekt als Neophyt gekennzeichnet, als einheimisch. Obendrauf wurde die Portugiesische Lorbeerkirsche als einheimisch gepriesen, die zudem fälschlicherweise ein Warnetikett als invasiver Neophyt trug. 

Keinen Fauxpas leisteten sich die drei getesteten Fachgartencenter: Gärtnerei Zulauf, Schinznach (Note 5,3), Gartencenter Schwitter, Inwil (Note 5,3), und Wyss GartenHaus, Zuchwil (Note 5,1). Alle vom Verkaufspersonal empfohlenen Gehölze und Stauden waren einheimisch. Einen überraschenden Nebeneffekt brachte der Check mit sich. Die höhere Beratungskompetenz in den Fachgartencentern schlug sich nicht im Verkaufspreis nieder. Der Verkaufsbetrag belief sich bei gleicher Anzahl Pflanzen in allen acht Verkaufsstellen auf rund 100 Franken.

Details zu den Pflanzenempfehlungen: https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/viele-verkaeufer-haben-von-botanik-wenig-ahnung

 

wab
 

Stellenmarkt

>> alle Stellen

Dossier

>> alle Dossiers
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung

Gärtner-Börse

Zur Zeit sind keine Kleinanzeigen vorhanden.
>> zur Gärtner-Börse