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dergartenbau - Heft Nr. 14/2019
Dienstag, 2. Juli 2019

Den Geist nähren

 
Bewertung: 
Am Roten Meer, damals vor 36 Jahren, lernte ich auf meiner ersten grossen Reise eine junge Schweizerin kennen, die gerade im Begriff war, einen Beduinen zu heiraten. Diese Frau nun wird uns auf unserer nächsten Mitarbeiterreise begleiten.

Wir planen, mit all unseren Mitarbeitenden im Dezember in den Sinai zu reisen, auf eine mehrtägige Wüstentour mit den Beduinen und ihren Kamelen. Wir werden durch die faszinierenden Wüstenlandschaften des Süd-Sinais wandern und reiten. Die Abende werden wir am Lagerfeuer verbringen und den Gesängen und den Geschichten der Beduinen lauschen. Ich werde immer wieder darauf angesprochen, ob es sich lohnt und ob es nicht zu teuer ist, die Mitarbeitenden alljährlich auf eine Reise einzuladen. Der Sinn unseres Lebens besteht möglicherweise darin, dass wir das tun, was uns wichtig ist. – An den Aufgaben zu wachsen und zu einem grös­seren Ganzen zusammenzuführen.

 

Die Aufgabe als Unternehmende ist es, Mitarbeitende und Kundschaft mit Visionen anzustecken und zu begeistern. Geborgenheit, Anerkennung, Sinnhaftigkeit, Mitgefühl und Liebe gehören zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Diese Faktoren werden in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen. Je hektischer der Alltag ist, desto grösser wird das Bedürfnis, sich auf das zu konzentrieren, auf das es wirklich ankommt: Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen und die guten Dinge des Lebens zu geniessen.

 

Die Fähigkeit, mit dem Wandel und der Unsicherheit umzugehen, wie auch die Hinwendung zu Neuem, wird sich immer stärker zu einer Kernkompetenz erfolgreicher Unternehmen und Einzelpersonen entwickeln. Wir brauchen vielfältige Sichtweisen, Erfahrungen und Weltbilder, so können wir unseren Geist nähren und inspirieren.

Hansueli Kobel
 

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