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Montag, 18. April 2016

artgarden in Winterthur eröffnet

17 Aussteller an drei Standorten zeigen noch bis zum 8. Mai in der Winterthurer Innenstadt Garten-Inseln verschiedenster Art.
 
Bewertung: 
Wenn die artgarden nach Winterthur kommt, hat sogar der Wettergott ein Einsehen: Pünktlich zur Eröffnungsrede des Präsidenten vom Gärtnermeisterverband des Kantons Zürich (GVKZ), Armin Schädeli, kam die Sonne hinter den Wolken hervor. Das freute sowohl Gäste als auch Aussteller und Veranstalter.

 

Schädeli beschrieb die erste Freiluftausstellung von Gartenbauern dieser in Art im Raum Zürich als «echte Premiere». Rund 90 geladene Gäste hatten sich auf dem Vorplatz der Archhöfe eingefunden, um bei dieser Premiere live dabei zu sein.

Insgesamt 17 artgarden-Aussteller zeigen ihre Leistungen auf dem Technikum-Vorplatz, beim Kirchplatz bzw. auf dem Archhöfe-Vorplatz. Noch bis zum 8. Mai ist die Innenstadt Winterthurs grüne Erlebnisoase, geprägt von Garten-Inseln der verschiedensten Art. Schädeli unterstrich, wie stolz er darauf, dass der GVKZ dieses grosse Projekt als Patronatsgeber gemeinsam mit Projektinhaber Peter Spitzli in nur rund einem Jahr auf die Beine stellen konnte. Stadtrat Dr. Matthias Gfeller betonte in seinem Grusswort, er sei besonders erfreut darüber, dass an den drei verschiedenen Ausstellungsplätzen ein zeitlicher Bogen geschlagen werde, ebenso lobte er die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppierungen.

Nach den Ansprachen begaben sich die Gäste auf einen Rundgang durch die gesamte Ausstellung. Jeder Gartenbauer durfte seinen Stand kurz vorstellen und erläutern. Da gab es viel Kreatives und Wunderschönes zu sehen. Vom Eye-Catcher in Form eines in Rasen gehüllten Autos, über den Stand, von dem aus man auf alles herabblicken kann, bis hin zu dem hölzernen Louis, der als Standwächter fungiert.

Nur an einer artgarden kommt der Gartenbau so nah zum Kunden, nur hier kann der Besucher so viele verschiedene Anregungen auf einmal und hautnah – zum Anfassen – erhalten. Das ist neben der dreieinhalbwöchigen Dauer eines der Erfolgsrezepte der artgarden. Lebendig, informativ und dekorativ – drei Eigenschaften, die die artgarden zum Ausflugsziel für die ganze Familie machen. Denn es gibt für alle etwas zu sehen.

Beispielhaft dafür steht auch der Stand des Gärtnermeisterverbandes selbst: Mit seinen Informationen über die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten spricht er sowohl Eltern als auch Jugendliche an, ein Sandspielplatz bietet Spass für die allerjüngsten Nachwuchsgärtner, ein ganz spezielles Pflanzenmemory ist Herausforderung für die etwas älteren. Und auch eine Zone zum Ausruhen und Geniessen fehlt natürlich nicht. An den Wochenenden stehen erfahrene Gärtner sowie Lernende den Besuchern ausserdem für alle Fragen zur Verfügung.

Projektinhaber Peter Spitzli ist voll des Lobes: «Die Vorbereitung und der Aufbau liefen hervorragend. Ich freue mich vor allem darüber, dass viele Betriebe Verantwortung für den Standbau an Mitarbeitende delegiert haben. Die jungen Menschen haben Tolles geleistet.» Speziell an dieser artgarden ist für ihn die Verteilung der Ausstellung über drei Plätze mit einem jeweiligen Schwerpunkt. «Das Konzept ist gelungen», meint er. Als sehr konstruktiv bezeichnet er die Zusammenarbeit mit dem GVKZ.

Ergänzt und abgerundet wird die Freiluft-Ausstellung durch ein grosses Rahmenprogramm aus mehr als zehn verschiedenen Vorträgen im Hauptgebäude des Technikums, dem Themenweg «Honigbienen», der Ausstellung «Boden» sowie Schulprogrammen und Mittwochnachmittagsprogrammen. Auch ein Fotowettbewerb ist Teil der Veranstaltung.

Die artgarden ist jederzeit kostenlos zugänglich und kommt ohne Umzäunung aus. Für die Sicherheit sorgen entsprechende Wachdienste.

 

Text und Foto: Petra Hausch
 

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