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Mit dem Binding Innovationspreis für Biodiversität 2021 ausgezeichnetes Projekt «In den Bäumen» in Egg. Bild: Osterhage Riesen Architekten

Das Hochbeet neben einer Apotheke lädt dazu ein, Medizinalpflanzen zu probieren. Ein Beitrag im ausgezeichneten Projekt «Genuss für Mensch und Natur» der Gemeinde Lichtensteig SG. Bild: Sarah Brümmer

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Binding Preis für Biodiversität 2022

Zum zweiten Mal schreibt die Sophie und Karl Binding Stiftung den mit 100 000 Franken höchstdotierte Auszeichnung im Naturschutz aus – den «Binding Preis für Biodiversität 2022». Gesucht werden vorbildliche Akteure, die Biodiversität im Siedlungsraum mit ihrem Projekt wirkungsvoll fördern. Im Rahmen der Ausschreibung informiert die Stiftung weiter über den neu eingeführten Binding Innovationspreis für Biodiversität 2021. 

Der Fokus bei der zweiten Ausschreibung des Binding Preis für Biodiversität 2022 richtet sich auf Vorbilder, die zeigen, wie sich modern gestaltete, dicht bebaute Siedlungsräume und die Förderung der einheimischen Flora und Fauna vereinen lassen. Im Vordergrund steht die Übertragbarkeit der Lösungen auf andere Standorte.  
Die Stiftung und die sechsköpfige Fachjury laden Projektteams aus den Bereichen Planung, Bau, Unterhalt sowie Behörden, Organisationen und Projektgruppen ein, ihre bereits realisierten Projekte zur Biodiversitätsförderung im Siedlungsraum einzureichen. Anmeldeschluss für die Projekteingabe ist der 31. Januar 2022. 

Binding Innovationspreis für Biodiversität 2021
Der mit 10 000 Franken dotierte neue Innovationspreis für Biodiversität wird aufgeteilt: Er geht an das Projekt «In den Bäumen» der Simone Baumann Immobilien AG mit Landschaftsarchitekt Ramon Grendene und Architekt Jan Osterhage in Egg ZH. Architektur, Landschaft und die dazugehörigen, mit Permakultur und seltenen Pflanzenarten bewirtschafteten Landwirtschaftsflächen vereinen sich zu einem biodiversen Lebensraum.
Zweiter Preisträger ist das Projekt «Genuss für Mensch und Natur» der Gemeinde Lichtensteig SG. Selbstpflückbeete mit seltenen Pflanzenarten laden die Bevölkerung zum Ernten ein. «Das Projekt steht für ein neues Verständnis einer Gemeindeführung, die der Bevölkerung eine Mitwirkung bei der Gestaltung ihres Lebensumfelds ermöglicht», schreibt die Stiftung.
Die Preisübergaben an die beiden Innovationspreisträger finden voraussichtlich im November 2021 statt.

 

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