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dergartenbau - Heft Nr. 25/2016
Mittwoch, 14. Dezember 2016

Höhere Fachprüfung: 2 Gärtnermeisterinnen, 27 Gärtnermeister

Die Gärtnermeisterinnen und die Gärtnermeister an der Diplomfeier in Solothurn. Sara Stolz (links im Bild) erzielte die beste Gesamtnote.
 
Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Höheren Fachprüfung 2016

Julien Altermath, Vevey VD
David Ammann, Adlikon ZH
Loris Brauchli, Puidoux VD
Michael Christen, Bolligen BE
Simon Durrer, Herzogenbuchsee BE
Roman Fässler, Goldach SG
Pascal Fischer, Winterthur ZH
Marco I. Frick, Wädenswil ZH
Stefan Gebler, Allschwil BL
Nicolas Grangier, Attalens FR
Christian Gwerder, Unterägeri ZG
Pascal Hufschmid, Oberhof AG
Andreas Kaufmann, Krattigen BE
Yves Mathis, Missy VD
Thomas Oberli, Aeschi SO
Lukas Roth, Sitterdorf TG
Michael Schlüchter, Süderen BE
Markus Siegenthaler, Hinwil ZH
Sara Stolz, Neuenegg BE
Mike Strotz, Zürich ZH
Cyrill Stuber, Schachen b. Herisau AR
Yannick Vernez, Granges-près-
Marnand VD
Stefan Wäfler, Aeschi b. Spiez BE
Timy Weidmann, Buttwil AG
Tobias Wigger, Neerach ZH
Michael Wolfsberger, Bremgarten BE
Andreas Zehnder, Bennau SZ
Stephanie Zumstein, Schönenbuch BL
Marc Zwahlen, Puplinge GE

Bewertung: 
Das Resultat der 67. Gärtnermeisterprüfung bzw. der Höheren Fachprüfung 2016 ist mit einer Erfolgsquote von über 90 % erfreulich ausgefallen. Mit der Übergabe der Diplome an die zwei neuen Gärtnermeisterinnen und die 27 neuen Gärtnermeister am vergangenen Samstag in Solothurn wurde der Unternehmernachwuchs im Garten- und Landschaftsbau gebührend gefeiert. Erstmals seit der Einführung der Modularisierung waren auch Diplomanden aus der Westschweiz mit von der Partie.

Auf der Zielgeraden angekommen, die HFP-Hauptprüfung, wie die Gärtnermeisterprüfung seit Einführung der Modularisierung heisst, bestanden und nun mit dem Diplom in der Tasche die Aussicht auf eine Berufskarriere in der Unternehmensführung vor Augen. – Das haben von den 32 Prüfungsabsolventen 29 geschafft. Seit der erstmaligen Durchführung der Gärtnermeisterprüfung 1942 verfügen nun 1577 Fachleute über das Gärtnermeisterdiplom.

 

Vom Wert der höheren Berufsbildung 

Olivier Mark, Präsident des Unternehmerverbandes JardinSuisse, zollte der erbrachten Leistung Lob und Anerkennung. «Die 370 Stunden Präsenzzeit in den Lehrgängen», so Mark, verlangten den Absolventen neben dem Berufsalltag einiges ab. In seiner Ansprache betonte er den Wert der höheren Berufsbildung. Sie befähige dazu, aus einem Rohmaterial durch Verfeinerung schöne Lösungen zu schaffen. Als Symbol für diesen Verwandlungsprozess hatte Mark einen Stein aus Alpnach mitgebracht. Dieser Stein werde erst durch kunstvolles Handwerk im Verbund mit anderen Steinen zu einem echten Wert, z. B. in einer Platzgestaltung. 

 

Prüfungsparcours absolviert

Martin Luginbühl, Präsident der Qualitätssicherungskommission, informierte über die Resultate der sechsten Höheren Fachprüfung der Gärtner auf modularer Basis. Wie Luginbühl betonte, lag vor dem krönenden Abschluss der HFP-Hauptprüfung ein anspruchsvoller Weg über mehrere Etappen wie Modulabschlussprüfungen, Berufsprüfung und Teilprüfung (Gärtner Bauführer). Von den 32 Absolventen haben sich 26 an der Gartenbauschule Oeschberg und in Brugg vorbereitet. Erstmals seit der Einführung der Modularisierung wurde unter der Leitung von Jean-Luc Pasquier ein Vorbereitungslehrgang in Grangeneuve angeboten. 

 

Der siebenstündige Teil «Angewandte Aufgaben» der HFP wurde an der Gartenbauschule Oeschberg durchgeführt. Alle Diplomanden wählten für ihre Diplomarbeit eine betriebswirtschaftliche Thematik. Sie erarbeiteten einen Businessplan oder erstellten ein Marketingkonzept. Für die Diplomarbeit stand zudem ein Gartenprojekt zur Wahl. 

 

Ehrungen

Luginbühl bedankte sich im Namen aller für den Einsatz der 18 Experten, die unter Leitung von Markus Müller die Prüfungsaufgaben erarbeiteten und korrigierten, die Diplomarbeiten bewerteten und die Fachgespräche führten. Für seinen Einsatz bei fünf HFP-Hauptprüfungen als Experte besonders geehrt wurde Hansruedi Brunner. 

 

Eine Ehrung gab es für das beste Resultat. Mit einer Gesamtnote von 5,4 wurde Sara Stolz ausgezeichnet. Die Gärtnermeisterin gab ihren Berufskollegen bei der anschliessenden Ansprache den Ratschlag, sich selbst treu zu bleiben und auch mal die Komfortzone zu verlassen, um sich mit anderen Denkweisen auseinanderzusetzen. Im Rahmen der Diplomfeier wurde zudem das Engagement der Fachlehrer hervorgehoben. Mit einer Auszeichnung von den Gärtnermeisterinnen und -meistern bedacht wurde der Fachlehrer für Betriebswirtschaft und Unternehmensführung, Kurt Geiger. Der Unternehmensberater mit gärtnerischem Hintergrund legt den Schwerpunkt auf projektorientierten Unterricht. In Projektarbeiten wie Firmengründung und Strategieplanung sollen die künftigen Unternehmer fit gemacht werden für die Übernahme von Führungspositionen. 

 

Etliche Diplomfeiern hat Antonia Brogna, Sekretariat Weiterbildung JardinSuisse, im Verlauf ihrer 17 Jahre langen Tätigkeit organisiert. Sie wird sich im März einer neuen Herausforderung stellen. Für ihre «Zuverlässigkeit, Exaktheit und ihre Sprachkompetenz» wurde sie besonders geehrt.

Text und Bilder: Waltraud Aberle, Redaktion
 

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